Nachruf Brian McGuinness

Brian McGuinness ist am 23. Dezember 2019 im Alter von 92 Jahren verstorben.

The ALWS und die Wittgenstein Community hat einen Freund, einen Mentor und den bedeutendsten Wittgensteinforscher der Gegenwart verloren.

Im November 2017 wurde Brian McGuinness das Ehrendoktorat der Universität Innsbruck in der Certosa di Pontignano bei Siena verliehen. Die Laudatio, die Josef Mitterer aus diesem Anlass gehalten hat, finden Sie hier.

WAB’s and FIBA’s Wittgenstein Editions: An Inventory

A workshop in honour of Bernard Francis (Brian) McGuinness organized by the Wittgenstein Archives at the University of Bergen (WAB) and the Brenner Archives at the University of Innsbruck (FIBA) in partnership with the von Wright and Wittgenstein Archives at the University of Helsinki (WWA), the International Ludwig Wittgenstein Institute (ILWI) and the Austrian Ludwig Wittgenstein Society (ALWS)
Organizers: Alois Pichler (WAB), Joseph Wang (FIBA), Volker Munz (ILWI and ALWS), Thomas Wallgren (WWA)

13th – 15th of December 2018, in Certosa di Pontignano – Siena.

Workshop: Ludwig Wittgenstein – Central Aspects of his Early and Later Philosophy

ÖSTERREICHISCHE LUDWIG WITTGENSTEIN GESELLSCHAFT
PHILOSOPHISCHE GESELLSCHAFT AN DER UNIVERSITÄT GRAZ
VEREINIGUNG FÜR WISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGENFORSCHUNG
INSTITUT FÜR PHILOSOPHIE

International Workshop

Ludwig Wittgenstein – Central Aspects
of his Early and Later Philosophy

with

Jaakko Hintikka
(Boston University)
&
Danièle Moyal-Sharrock
(University of Hertfordshire)

Wednesday, July 21, 2010, 10:15 – 17:00
Thursday, July 22, 2010, 10:30 – 17:00
Institut für Philosophie
Großer Übungsraum (UR 09.51), Heinrichstraße 26/V

Announcement and program can be downloaded here.
For further details please contact Volker Munz.

Symposium: Friedrich Waismann – Causality and Logical Positivism

Institute Vienna Circle,
Department of Contemporary History, Department of Philosophy of the University Vienna
Austrian Ludwig Wittgenstein Society

Symposium: Friedrich Waismann – Causality and Logical Positivism

October 1 to October 2, 2010
Institut für Zeitgeschichte
Campus der Universität Wien, Hof 1
Seminarraum 1

The program is available here.

Katalin Neumer: “Die gemeinsame menschliche Handlungsweise” in Wittgenstein’s Nachlass

ÖSTERREICHISCHE LUDWIG WITTGENSTEIN GESELLSCHAFT (ÖLWG)
PHILOSOPHISCHE GESELLSCHAFT AN DER UNIVERSITÄT GRAZ
VEREINIGUNG FÜR WISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGENFORSCHUNG
INSTITUT FÜR PHILOSOPHIE

E i n l a d u n g
zu einem Vortrag im Rahmen der Wittgenstein Lectures der ÖLWG:

Katalin Neumer (Budapest)
„Die gemeinsame menschliche Handlungsweise“ in Wittgensteins Nachlaß

Zeit: Mittwoch, 17. Juni 2009, 19 s. t.
Ort: Großer Übungsraum des Instituts für Philosophie (UR 09.51), Heinrichstraße 26/V

Prof. Dr. Katalin NEUMER, geb. 1956. Studium der Philosophie, Ungaristik und Slawistik an der Eötvös-Universität Budapest. Längere Forschungsaufenthalte in Heidelberg, Wolfenbüttel, Wien, Prag, Cambridge, Bergen, Fribourg. Seit 1987 am Institut für Philosophische Forschung an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften tätig; seit 1995 Präsidentin der Ungarischen Wittgenstein-Gesellschaft; seit 2004 Mitherausgeberin der Wittgenstein-Studien.
Zahlreiche VERÖFFENTLICHUNGEN als Autorin und Herausgeberin, u.a.: Die Relativität der Grenzen. Studien zur Philosophie Wittgensteins (Amsterdam/Atlanta, GA 2000). Die Aspekte der Seele. Wittgenstein nach den Philosophischen Untersuchungen (Budapest 2006 – unga¬risch). Sprache, Denken, Nation. Kultur-und Geistesgeschichte von Locke bis zur Moderne (Wien 2005, hrsg. mit V. Munz). Traditionen Wittgensteins (Frankfurt a.M. 2004 – hrsg.) Den¬ken, Sprechen, Schreiben (Budapest 1998 – ungarisch). — In den letzten Jahren Aufsätze zu Wittgenstein in der Periode 1946-1951: „Verdächtige Bilder und Töne. Wittgenstein 1946-1951”. In: A. Pichler/H. Hrachovec (eds.), Wittgenstein and the Philosophy of the Information, Frankfurt 2008. „Sklaven und Automaten. Wittgenstein zu Fragen der Seele in den Jahren 1946-1951”. In: W. Lütterfelds (Hrsg.), Das Sprachspiel der Freiheit. Frankfurt: 2008. „Bilder sehen, Musik hö¬ren. Zu Wittgensteins Aufzeichnungen zwischen 1946 und 1951”. In: T. Demeter (ed.), Wittgen¬stein and Austrian Philosophy. In Honour of J.C. Nyíri. Amsterdam/New York 2004.
URL: http://www.phil-inst.hu/~neumer.

ZUM INHALT
Die Bedeutung des Ausdrucks „die gemeinsame menschliche Handlungsweise“ in den Philoso-phischen Untersuchungen § 206 gehört zu einer der umstrittensten in der Wittgenstein-Literatur der letzten dreißig Jahre. Die Meinungen, ob die hier genannte Handlungsweise nur den beobach-teten fremden Leuten, oder sowohl den Beobachteten als auch den Beobachtenden, oder sogar der gesamten Menschheit gemeinsam ist, gehen weitgehend auseinander – anscheinend ohne die Hoffnung, einen Konsens zu erlangen. Ich möchte zeigen, daß man auf der Grundlage des Nachlasses von Wittgenstein eine Interpretation des Begriffes entwickeln kann, die sich in die Spätkonzeption reibungsloser einfügt als die früheren. Darüber hinaus werde ich eine Vorstufe – die letzte Manuskriptquelle – von PU §§ 206-207 darlegen und dabei zeigen, daß ihr Sinn viel einleuchtender ist als jener der „Endversion“ in den PU. Wäre Wittgenstein bei seiner früheren Formulierung geblieben, so hätte es die diesbezüglichen Diskussionen der letzten dreißig Jahre nicht gegeben. Die Resultate der Auslegung dieser Vorstufe sind darüber hinaus in Einklang mit jenen meines Streifzugs durch den Nachlaß auf der Suche nach den möglichen Bedeutungen einer „menschlichen Handlungsweise“.

Die Veranstaltungen sind frei zugänglich.

11. Ludwig Wittgenstein Summer School

30. Juli – 3. August 2019

Wittgenstein’s Tractatus

with Cora Diamond (Charlottesville), James Conant (Chicago/Leipzig) & Martin Gustafsson (Turku)

Scientific Organization and Direction: Volker A. Munz (Klagenfurt)

 

More information will be posted on the English page.

Symposium: Friedrich Waismann – Causality and Logical Positivism

Institute Vienna Circle,
Department of Contemporary History, Department of Philosophy of the University Vienna
Austrian Ludwig Wittgenstein Society

Symposium: Friedrich Waismann – Causality and Logical Positivism

October 1 to October 2, 2010
Institut für Zeitgeschichte
Campus der Universität Wien, Hof 1
Seminarraum 1

The program is available here.

Katalin Neumer: “Die gemeinsame menschliche Handlungsweise” in Wittgenstein’s Nachlass

ÖSTERREICHISCHE LUDWIG WITTGENSTEIN GESELLSCHAFT (ÖLWG)
PHILOSOPHISCHE GESELLSCHAFT AN DER UNIVERSITÄT GRAZ
VEREINIGUNG FÜR WISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGENFORSCHUNG
INSTITUT FÜR PHILOSOPHIE

E i n l a d u n g
zu einem Vortrag im Rahmen der Wittgenstein Lectures der ÖLWG:

Katalin Neumer (Budapest)
„Die gemeinsame menschliche Handlungsweise“ in Wittgensteins Nachlaß

Zeit: Mittwoch, 17. Juni 2009, 19 s. t.
Ort: Großer Übungsraum des Instituts für Philosophie (UR 09.51), Heinrichstraße 26/V

Prof. Dr. Katalin NEUMER, geb. 1956. Studium der Philosophie, Ungaristik und Slawistik an der Eötvös-Universität Budapest. Längere Forschungsaufenthalte in Heidelberg, Wolfenbüttel, Wien, Prag, Cambridge, Bergen, Fribourg. Seit 1987 am Institut für Philosophische Forschung an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften tätig; seit 1995 Präsidentin der Ungarischen Wittgenstein-Gesellschaft; seit 2004 Mitherausgeberin der Wittgenstein-Studien.
Zahlreiche VERÖFFENTLICHUNGEN als Autorin und Herausgeberin, u.a.: Die Relativität der Grenzen. Studien zur Philosophie Wittgensteins (Amsterdam/Atlanta, GA 2000). Die Aspekte der Seele. Wittgenstein nach den Philosophischen Untersuchungen (Budapest 2006 – unga¬risch). Sprache, Denken, Nation. Kultur-und Geistesgeschichte von Locke bis zur Moderne (Wien 2005, hrsg. mit V. Munz). Traditionen Wittgensteins (Frankfurt a.M. 2004 – hrsg.) Den¬ken, Sprechen, Schreiben (Budapest 1998 – ungarisch). — In den letzten Jahren Aufsätze zu Wittgenstein in der Periode 1946-1951: „Verdächtige Bilder und Töne. Wittgenstein 1946-1951”. In: A. Pichler/H. Hrachovec (eds.), Wittgenstein and the Philosophy of the Information, Frankfurt 2008. „Sklaven und Automaten. Wittgenstein zu Fragen der Seele in den Jahren 1946-1951”. In: W. Lütterfelds (Hrsg.), Das Sprachspiel der Freiheit. Frankfurt: 2008. „Bilder sehen, Musik hö¬ren. Zu Wittgensteins Aufzeichnungen zwischen 1946 und 1951”. In: T. Demeter (ed.), Wittgen¬stein and Austrian Philosophy. In Honour of J.C. Nyíri. Amsterdam/New York 2004.
URL: http://www.phil-inst.hu/~neumer.

ZUM INHALT
Die Bedeutung des Ausdrucks „die gemeinsame menschliche Handlungsweise“ in den Philoso-phischen Untersuchungen § 206 gehört zu einer der umstrittensten in der Wittgenstein-Literatur der letzten dreißig Jahre. Die Meinungen, ob die hier genannte Handlungsweise nur den beobach-teten fremden Leuten, oder sowohl den Beobachteten als auch den Beobachtenden, oder sogar der gesamten Menschheit gemeinsam ist, gehen weitgehend auseinander – anscheinend ohne die Hoffnung, einen Konsens zu erlangen. Ich möchte zeigen, daß man auf der Grundlage des Nachlasses von Wittgenstein eine Interpretation des Begriffes entwickeln kann, die sich in die Spätkonzeption reibungsloser einfügt als die früheren. Darüber hinaus werde ich eine Vorstufe – die letzte Manuskriptquelle – von PU §§ 206-207 darlegen und dabei zeigen, daß ihr Sinn viel einleuchtender ist als jener der „Endversion“ in den PU. Wäre Wittgenstein bei seiner früheren Formulierung geblieben, so hätte es die diesbezüglichen Diskussionen der letzten dreißig Jahre nicht gegeben. Die Resultate der Auslegung dieser Vorstufe sind darüber hinaus in Einklang mit jenen meines Streifzugs durch den Nachlaß auf der Suche nach den möglichen Bedeutungen einer „menschlichen Handlungsweise“.

Die Veranstaltungen sind frei zugänglich.

Nachruf auf Jaakko Hintikka 1929 – 2015

Obituary by Sami Pihlström

Jaakko Hintikka (January 12, 1929 – August 12, 2015)

Jaakko Hintikka, one of the most distinguished philosophers in the world, died in Porvoo on August 12, 2015, at the age of 86.

Hintikka studied philosophy at the University of Helsinki in the late 1940s and early 1950s, completing his doctoral degree in 1953 with the thesis, Distributive Normal Forms in the Calculus of Predicates. He was a Junior Fellow at Harvard University in 1956-1959. In 1959, he was appointed to the Chair of Practical Philosophy at the University of Helsinki. In addition to the University of Helsinki, he worked as a professor at Stanford University, the Academy of Finland, Florida State University, and finally (since 1990) at Boston University, retiring in 2014.

Even though he was primarily settled in the United States for several decades, he never lost contact with his home country and home university; he continuously led research projects in Finland and trained an entire generation of philosophers, to the extent that a couple of decades ago almost all Finnish philosophy professors were his former students. Hintikka was by any imaginable criteria one of the most influential Finnish academics of all times.

Hintikka authored or co-authored more than thirty books and hundreds of scholarly articles. His main works include Knowledge and Belief (1962), Models for Modalities (1969), Logic, Language-Games and Information (1973), Time and Necessity (1973), The Intentions of Intentionality (1976), Investigating Wittgenstein (with Merrill B. Hintikka, 1986), The Principles of Mathematics Revisited (1996), Socratic Epistemology (2007), and a six-volume series of Selected Papers (1996-2004).

In 2006, Hintikka received the most prestigious recognition a philosopher can get, a volume of his own in the famous series, Library of Living Philosophers, thus joining thinkers like Bertrand Russell, Albert Einstein, John Dewey, Rudolf Carnap, Jean-Paul Sartre, Karl Popper, Willard Van Orman Quine, and his own teacher Georg Henrik von Wright. In 2005, he was awarded the Rolf Schock Prize in logic and philosophy “for his pioneering contributions to the logical analysis of modal concepts, in particular the concepts of knowledge and belief”, and in 2011, he received the Barwise Prize from the American Philosophical Association. Hintikka also received a number of honorary doctorates from several universities and was an honorary member of several academic societies. He was awarded the Grand Cross of the Order of the Lion of Finland in 2011.

Hintikka was one of the most important and original philosophers of the latter half of the twentieth century (and the beginning of the twenty-first); with his contributions to logic, philosophy of language, epistemology, philosophy of science, philosophy of mathematics, and related areas, he to a significant degree shaped the field itself, and quite literally created novel approaches and entire research orientations.

Jaakko Hintikka’s last academic affiliation was his Honorary Fellowship at the Helsinki Collegium for Advanced Studies. Upon returning to Finland in 2010, he arrived at the Helsinki Collegium first as a Distinguished Visiting Fellow; he was later appointed as a permanent Honorary Fellow in 2011. He also donated his massive scholarly library to the Helsinki University Library. Missing its Honorary Fellow, the Helsinki Collegium remains deeply grateful for having had the privilege of hosting the academic research conducted by Jaakko Hintikka during his final active years 2010-2015.

Sami Pihlström
(former Director of the Helsinki Collegium, 2009-2015; Professor of
Philosophy of Religion, University of Helsinki)


Obituary by Ilkka Niiniluoto

Dear Colleagues,

It is my sad duty to tell the news that the Finnish logician and philosopher Jaakko Hintikka died at the age of 86 after a brief illness on August 12, 2015. In the previous week, he participated actively as a speaker in the CLMPS and LC at the University of Helsinki, including the congress banquet on last Friday.

Jaakko Hintikka was born on 12 January 1929 in the Helsinki county (Vantaa) in Finland. He studied mathematics (with Rolf Nevanlinna) and philosophy (with Georg Henrik von Wright) at the University of Helsinki since 1947, and defended his doctoral dissertation on distributive normal forms in 1953. After his Ph.D. studies he worked as junior fellow at Harvard University in 1956-59, and became in 1957 (independently of Stig Kanger) the founder of possible world semantics. In 1962 he published his groundbreaking work Knowledge and Belief on epistemic logic. In 1959 Hintikka was appointed, at the age of 30, professor of Practical Philosophy at the University of Helsinki. In 1964 he became also professor of philosophy at Stanford University which – with Patrick Suppes and Dagfinn Föllesdal – was one of the leading centers of philosophy of science and philosophical logic. Hintikka’s new interests included inductive logic and semantic information. He shared his time between Stanford and Helsinki until the end of the 1970s. In 1965 Hintikka started his work with D. Reidel’s Publishing Company (later Kluwer Academic Publishers) in Holland as the editor-in-chief of the journal Synthese and the book series Synthese Library. This activity, which has continued until 2002, made Hintikka the most influential editor of philosophical works in the English speaking world.

In 1970 Hintikka was appointed to a Research Professorship in the Academy of Finland which allowed him to establish a research group of younger Finnish scholars working mainly in logic, philosophy of science, philosophy of language, and history of philosophy. As a teacher and supervisor, Hintikka has been highly influential though the richness of his new ideas and research initiatives. Many of the former students of Hintikka have been appointed to chairs in philosophy (Risto Hilpinen, Raimo Tuomela, Juhani Pietarinen, Ilkka Niiniluoto, Simo Knuuttila, Veikko Rantala, Juha Manninen, Lauri Carlson, Esa Saarinen, Matti Sintonen, Gabriel Sandu).

In 1978 Jaakko Hintikka divorced his first wife Soili and married an American philosopher Merrill Bristow Provence (1939-87). In 1978 Jaakko and Merrill were appointed at the Florida State University in Tallahassee. After Merrill Hintikka’s death in 1987 Hintikka married a Finnish philosopher Ghita Holmström. In 1990 Hintikka became professor of philosophy at Boston University and moved to Marlborough, MA. He retired from Boston in 2014 and moved back to Finland.

Besides his activities in research, teaching, and publication, Hintikka served in many important positions in international organizations, among others vice president of Association for Symbolic Logic in 1968-71, vice president of the Division of Logic, Methodology and Philosophy of Science of the International Union of History and Philosophy of Science (DLMPS/IUHPS) in 1971-75 and president in 1975, president of the Charles S. Peirce Society in 1997, and the chairman of the organizing committee of the Twentieth World Congress of Philosophy in 1998. As a proof of the appreciation of Hintikka’s work, a volume dedicated to him in the Library of Living Philosophers was published in 2006.

Hintikka’s publications cover an exceptionally wide range of topics. During his career in more than 60 years he has published about 40 books or monographs, edited 20 books, and authored more than 300 scholarly articles in international journals or collections. His main works deal with mathematical logic (proof theory, infinitary logics, IF-logic), intensional logic and propositional attitudes, philosophy of logic and mathematics, philosophy of language (game-theoretical semantics, quantifiers, anaphora), philosophy of science (interrogative model of inquiry), epistemology, and history of philosophy (Aristotle, Descartes, Kant, Peirce, Frege, Wittgenstein).

ILKKA NIINILUOTO
CLMPS 2015, Chair of the Local Organizing Committee
University of Helsinki


Obituary by Friedrich Stadler (Professor for the History of Science and the Phlosophy of Science, chairman of the Institute Vienna Circle, University oif Vienna and president of the ALWS)

The Austrian Ludwig Wittgenstein Society is mourning over the passing away of Professor Jaakko Hintikka in Porvoo (Finland). He was a long term member, speaker, advisor, and temporal Vice-Präsident of the ALWS. His impressive lifework and his extraordinary contributions to the Wittgenstein research will remain as an intellectual testimony of. His death is an unreplaceable loss for the scientific, especially the Wittgenstein community. Our condolences go to his wife and his family.

On behalf oft he Executive Committee
Friedrich Stadler
(President)

Nachruf auf Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Leinfellner 1938 – 2010

Die Mitgründerin der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft, Elisabeth Leinfellner, ist am 4. Jänner 2010 von uns gegangen. Traurig und dankbar denken wir an das Viele, das sie für uns getan hat und laden alle, die mit unserer Gesellschaft verbunden sind, ein, ihr ein ehrenvolles Andenken zu bewahren.

Der akademische Werdegang von Elisabeth Leinfellner führt sie über ihre Studienorte in Wien und München in die USA, wo sie am Doane College in Crete/Nebraska und an der University of Nebraska unterrichtet. Elisabeth Leinfellner ist Sprachwissenschaftlerin, mit klarer Ausrichtung ihrer Interessenslage auf Sprachphilosophie – Semantik und Sprachkritik – sowie Wissenschaftstheorie. In diesem Zusammenhang ist insbesondere ihre hervorragende Kenntnis des Werkes des Philosophen und Literaten Fritz Mauthner zu erwähnen. Ihre Dissertation handelt vom Schrifttum Hermann Hesses, ihre Habilitation von semantischen Netzen und Textzusammenhang.
1986 kehrt Elisabeth Leinfellner endgültig, nach zwanzig Jahren in den USA, nach Österreich zurück, wo sie am Institut für Sprachwissenschaft in Wien weiter wirkt. Gastprofessuren führen Elisabeth Leinfellner an die University of Nebraska, die University of Michigan, wo ihr die Ehre eines „Max Kade Distinguished Visiting Professors“ zuteil wird, und an die Universität Rom.
Elisabeth Leinfellner hat das Honors College der University of Pennsylvania in Wien organisiert, ist tätig am Programm-Komitee der Vienna Summer University des Instituts Wiener Kreis, und ist Ehrenpräsidentin der Bibliotheksinitiativen Wien. In dieser Funktion hat sie jährlich weithin beachtete wissenschaftliche Konferenzen organisiert, zuletzt im November 2009 ein zweitägiges Symposium mit dem Generalthema „Darwin und die Folgen“.
Die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit sind unglaublich vielfältig und mit einem Blick nicht zu erfassen. In einem „50-Jährigen Seminar“ hat sie, oft gemeinsam mit ihrem Gatten, Herrn Professor Werner Leinfellner, weit mehr als 200 wissenschaftliche Publikationen verfasst, welche „ihre“ Wissenschaften nachhaltig beeinflussen und den Stand der Forschung prägen. Die Bandbreite ihrer Publikationen umfasst Untersuchungen zu „Symbolen in der Politik“ und „Politikolinguistik“, geht über Habermas und Ockham bis hin zu gender-spezifischen Themen, wie man heute sagen würde: „Die redselige Frau, der schweigsame Mann und andere sprachliche Stereotypen“.

Die Bedeutung von Elisabeth Leinfellner für die Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft ist einzigartig und unvergleichbar. Sie hat gemeinsam mit ihrem Gatten, mit Rudolf Haller, Paul Weingartner und dem mittlerweile ebenfalls verstorbenen Ehepaar Lore und Adolf Hübner anlässlich des 25. Todestages Ludwig Wittgensteins die „Wittgenstein-Tage“ 1976 organisiert. Im Jahr darauf beginnt mit der Tagung „Wittgenstein and his Impact on Contemporary Thought“ die eigentliche Erfolgsgeschichte der Kirchberger Wittgenstein-Symposien, die das Werk Wittgensteins auch für die aktuelle systematische Philosophie in ihrer vielfältigen Ausprägung fruchtbar gemacht haben. Gemeinsam mit Werner Leinfellner, Hal Berghel und Adolf Hübner trägt Elisabeth Leinfellner nicht nur für die organisatorische, sondern auch für die wissenschaftliche Leitung der 1977-Tagung die Verantwortung.
Elisabeth Leinfellner ist maßgeblich bei der wissenschaftlichen Erarbeitung des Internationalen Wittgenstein Symposiums in den 1970er bis in die 1990er beteiligt. Sie ist von 1994-1997 Präsidentin der ÖLWG, von 1997 bis 2006 Vizepräsidentin, danach Mitglied des Vorstands und des Consulting-Boards. Jahre-, ja jahrzehntelang wirkt sie als Mitherausgeberin der „Schriften der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft“. In dieser Funktion hat sie unter anderem als Co-Editorin bei der Neuherausgabe von Ludwig Wittgensteins „Wörterbuch für Volksschulen“ fungiert.
Elisabeth Leinfellner hat wie kein/e andere/r das Ziel unserer Gesellschaft, „die Aufklärung des Wirkens von Wittgenstein in der Zeit seiner Tätigkeit als Volksschullehrer in Niederösterreich und Erhaltung seiner Wirkungsstätten (Otterthal und Trattenbach)“ (Satzungen der ÖLWG), unterstützt. Zahlreiche Medienartikel in der WIENER ZEITUNG, in der PRESSE, dem STANDARD, den NIEDERÖSTERREICHISCHEN NACHRICHTEN stammen aus ihrer Feder bzw., später, Tastatur. In den „Dimensionen – die Welt der Wissenschaft“ ist sie zu Gast bei Ö1, einmal (1988) sogar im tschechischen Rundfunk. Besondere Verdienste erwirbt sie sich, gemeinsam mit Sascha Windholz, bei der Betreuung der Wittgenstein-Dauerausstellungen in Kirchberg und in Trattenbach. Jahr für Jahr führt sie die Kongress-TeilnehmerInnen kompetent und in ihrer unnachahmlich liebenswürdigen Art durch diese Museen. Von großer Beachtung und Wirkung ist ihr und Sascha Windholz’ Buch „Ludwig Wittgenstein. Ein Volksschullehrer in Niederösterreich“, 2005 bei Sutton erschienen.
Für all diese Verdienste wird Elisabeth Leinfellner auch öffentlich geehrt: Vor allem mit dem „Großen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich für Wissenschaft und Kunst“.

Seitdem ich im Jahre 2000 im Vorstand der ÖLWG begonnen habe, arbeite ich mit Elisabeth Leinfellner zusammen. Mit ihrem Wissen über die Geschichte unserer Gesellschaft, aber auch durch ihre so vielfältigen Kontakte, durch ihr Know-How in allen die Gesellschaft betreffenden Belangen hat sie mir in vielen kritischen Situationen entscheidend geholfen. Besonders erwähnt seien ihre Beziehungen zur Künstlerschaft, der wir so manches hochkarätige Event bzw. so manche bildnerisch wertvolle Umrahmung unserer Symposiumswoche verdanken; aber auch ihre Mitwirkung am Aufbau des Archivs der ÖLWG. Elisabeth ist immer da gewesen für die Wittgenstein Gesellschaft. Bei ihr habe ich gespürt, dass ihr die Gesellschaft ein wichtiges, man möchte sagen ein Herzensanliegen ist. Elisabeths Hilfestellungen und ihr Einsatz sind nie vom Streben nach individuellen oder partikulären Vorteilen geprägt – ihr geht es um das Ganze. Und: Elisabeth ist nicht nur immer (das ist keine Übertreibung!) ansprechbar gewesen, sie hat auch angepackt. Sie hat nicht nur geredet, sie hat gehandelt. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum der Name Elisabeth Leinfellners, der weltweit angesehenen Wissenschaftlerin, auch in jedem Gasthausstammtisch rund um Kirchberg mit Wertschätzung und besonderer Sympathie genannt wird.

Elisabeth Leinfellner ist nicht mit allem zufrieden gewesen, was in der Gesellschaft geschehen ist. Sie war eine leidenschaftliche, mitunter scharfe Kritikerin. Das hat uns verbunden. Menschen, die alles richtig finden, gibt es genug.

Elisabeth Leinfellner hat auch in schwierigen Lebenssituationen nie ihren Mut verloren. Die Krankheit, die ihre letzten Lebensjahre geprägt hat, konnte sie niemals hindern, Zukunftsperspektiven zu entwickeln, in ihrer beständigen Lust auf Neues sehr konkrete Projekte anzugehen: Die neue Summer-School hat es ihr sehr angetan, ebenso die Idee von „Wittgenstein Lectures“ in Wien, aber auch an anderen Universitätsstandorten. Mein letzter Mailwechsel mit ihr stammt vom 21. Dezember 2009, in dem wir über eine Kunst-Ausstellung während des nächsten Symposiums diskutiert haben.

Wir werden auch diesmal – und in der Zukunft – versuchen, Deinen Elan umzusetzen.
Danke für alles. Es war eine gute Zeit mit Dir Elisabeth!

Christian Kanzian, Präsident der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft
am 29. Jänner 2010

Nachruf auf Univ.Prof. DDr.h.c. Werner Leinfellner 1921 – 2010

Mit tiefer Trauer und Bestürzung müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass am 6. April 2010 Univ.Prof. DDr.h.c. Werner Leinfellner in einem Wiener Spital verstarb. Seine Frau Elisabeth war am 4. Jänner dieses Jahres gestorben.

Werner Leinfellner zählte zu den Pionieren der wissenschaftlichen Philosophie, Wissenschaftstheorie sowie zur Spiel- und Entscheidungstheorie im Geiste des Wiener Kreises und er hat zusammen mit seiner Frau Elisabeth 1976 durch die Mitgründung und langjährige wissenschaftliche Begleitung der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft in Kirchberg am Wechsel (NÖ) wesentlich Akzente zur Internationalisierung des philosophischen Lebens in der Zweiten Republik gesetzt. Obwohl er in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der widrigen wissenschaftlichen und politischen Verhältnisse beruflich nicht Fuß fassen konnte und an der University of Nebraska, Lincoln, seine internationale akademische Karriere startete, hat er die Kontakte zu seiner Heimat nie abgebrochen und ist nach seiner Emeritierung wieder nach Wien zurückgekehrt. Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen dokumentieren die Bedeutung seines Lebenswerkes.

Seit der Gründung des Instituts Wiener Kreises im Jahre 1991 fungierte er in dessen wissenschaftlichen Beirat und er hat die Arbeit des Instituts durch seine Expertise und durch eigene Beiträge einzigartig bereichert.

Sein Ableben stellt einen unersetzlichen menschlichen und intellektuellen Verlust für das wissenschaftliche Leben und die intellektuelle Öffentlichkeit dar und wir werden ihn zusammen mit Elisabeth in großer Dankbarkeit in Erinnerung behalten.
Unsere Anteilnahme gilt seiner Tochter Ruth, ihrer Familie und seinen Verwandten.

Univ.Prof. Dr. Friedrich Stadler, Wissenschaftlicher Leiter des Institutes Wiener Kreis und Mitglied des Vorstandes der ÖLWG
Wien, 8. April 2010

Nachruf auf Em. o.Univ.-Prof. Dr. Rudolf Haller 1929 – 2014

Nachruf von Friedrich Stadler (Professor für Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie, Vorstand des Instituts Wiener Kreis, Universität Wien und Mitglied des Vorstandes der ÖLWG)

Prof. Rudolf Haller (1929-2014)

Am 14.2.2014 verstarb in seiner Heimatstadt Graz der renommierte der österreichische Philosoph em.Univ.Prof. Rudolf Haller nach langer schwerer Krankheit im 85. Lebensjahr.

Haller wurde 1929 in St. Gallen geboren, studierte Philosophie, Soziologie, Geschichte und Kunstgeschichte in Graz und ging nach Abschluss seines Studiums als Postdoc nach Oxford. Im Jahre 1961 habilitierte er sich für Philosophie an der Universität Graz und lehrte danach auch in München und Hannover. Im Jahre 1967 wurde er zum Ordinarius für Philosophische Grundlagenforschung berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung 1997 in Lehre und Forschung mit den Schwerpunkten analytische Philosophie, österreichische Philosophie, speziell über Bolzano, Brentano, Mach, Meinong, Wiener Kreis, Wittgenstein und Popper wirkte. Daneben hat er 1983 mit Hilfe des Wissenschaftsministeriums (durch Norbert Rozsenich) die außeruniversitäre „Dokumentations- und Forschungsstelle für österreichische Philosophie“ aufgebaut und bis zu seiner Pensionierung geleitet, das zum wichtigsten Zentrum für die Erforschung der Philosophie in Österreich wurde. Zusammen mit Adolf Hübner, Elisabeth und Werner Leinfellner, Paul Weingartner zählte er seit der Gründung 1976 zu den Pionieren der „Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft“, die bis heute jährlich die Internationalen Wittgenstein Kongresse in Kirchberg/Wechsel ausrichtet. Damit, und mit seinen zahlreichen Einladungen renommierter ausländischer PhilosophInnen nach Graz, hat er zur frühen Internationalisierung und Öffnung der Philosophie beigetragen, die lange Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein provinzielles Schattendasein fristete. In diesem Sinne hat er auch zusammen mit dem Verfasser wesentlich bei der Gründung und wissenschaftlichen Profilierung sowie als langjähriger Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des Instituts Wiener Kreis mitgewirkt, das sich inzwischen zu einem international angesehenen Institut an der Fakultät für Philosophie der Universität Wien entwickelt hat. Wichtige Impulse gehen bis heute zudem von der von ihm 1975 gegründeten Zeitschrift „Grazer Philosophische Studien. Internationale Zeitschrift für analytische Philosophie“ aus, sowie von der von ihm lange herausgegebenen Buchreihe „Studien zur österreichischen Philosophie“. Dort erschienen auch seine „Studien zur österreichischen Philosophie“ als Band 1 und als Band 10 seine „Fragen zu Wittgenstein und Aufsätze zur österreichischen Philosophie“ (1986). 1993 veröffentlichte er sein Buch „Neopositivismus“ und zuletzt engagierte er sich im Grazer Moderne-Projekt, z.B. mit der Herausgabe des Sammelbandes „Nach Kakanien. Annäherung an die Moderne“ (1996).

Ein besonderer Beitrag war die Mitarbeit an der Gesamtausgabe von Alexius Meinong, die Herausgabe der gesammelten Schriften Otto Neuraths und der Veröffentlichungen der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft. Seine Verdienste um die philosophische Forschung und Wissenschaftsphilosophie werden überdauern, speziell seine Arbeiten zu Wittgenstein, zum Wiener Kreis und zur Entwicklung einer typisch österreichischen Philosophie seit dem 19. Jhdt. (mit der Merkmalen von Sprachkritik, symbolischer Logik, und empiristischer Ausrichtung) im Gegensatz zur deutschen Philosophie dialektischer oder transzendentaler Natur („Neurath-Haller-These“). Zwei Festschriften, zahlreiche Gastprofessuren und Auszeichnung sind Zeichen dieser großen internationalen Karriere eines herausragenden Philosophen und Menschen, der durch seine einzigartige Fachkenntnis, Offenheit, Kreativität und Menschlichkeit einen unersetzbareren Vertreter der intellektuellen Öffentlichkeit und Wissenschaft in und außerhalb Österreichs darstellte. Er wird diesem Lande und der Scientific Community fehlen. Rudolf Haller hinterlässt seine Frau Ingeborg und seinen Sohn Gregor.

Homepage: http://www.uni-graz.at/rudolf.haller

2nd Ludwig Wittgenstein Summer School 4 – 7 August 2010: Starting Shot

Augustine’s Picture of Language: Names, Samples and Simples. Philosophical Investigations §§ 1 – 89

With: Peter HACKER (Oxford) & Joachim SCHULTE (Zurich)
Scientific organization and direction: Volker A. MUNZ (Klagenfurt / Graz)

The second Wittgenstein Summer School “Augustine’s Picture of Language: Names, Samples and Simples” is dedicated to the introductory paragraphs of Ludwig Wittgenstein’s Philosophical Investigations. Those paragraphs are particularly important to see crucial changes and continuities in Wittgenstein’s later philosophy. ILWI was again able to gain two of the most well known Wittgenstein experts, Peter Hacker, and Joachim Schulte.

2nd Summerschool Schedule

2nd Wittgenstein Summer School

August 4 – 7, 2010 Kirchberg am Wechsel/Lower Austria

Accommodation: Pfadfinderheim Kirchberg (Scouts’ home); opposite the Conference Centre

Schedule:

August 3: Registration at the Conference Centre Volksschule Kirchberg
20.00h Informal Gathering at Hotel 1000-jaehrige Linde

August 4 – 7, Conference Centre, Volksschule Kirchberg:

Section 1: 10:00 -11:30

Coffee Break 11:30 – 11.45 (Coffee shop)

Section 2: 11:45-13:15

Lunch: 13:15-14:15 (Hotel Gruener Baum)

Section 3: 14:30-16:00

Dinner: 18.30 (Hotel Gruener Baum, no dinner on Saturday)

End of summer school, August 7, 16:00

Relevant literature:

L. Wittgenstein (2009). Philosophical Investigations. 4th Edition. Ed. by P. M. S. Hacker and Joachim Schulte. Oxford: Wiley. (PI)

G. Baker, P.M.S. Hacker (2009). Wittgenstein: Understanding and Meaning: Volume 1 of an Analytical Commentary on the Philosophical Investigations, Part I: Essays. Second, extensively revised edition by P.M.S. Hacker. Blackwell: Oxford.

G. Baker, P.M.S. Hacker (2009). Wittgenstein: Understanding and Meaning: Volume 1 of an Analytical Commentary on the Philosophical Investigations, Part II: Exegesis §§1-184. Second, extensively revised edition by P.M.S. Hacker. Blackwell: Oxford.

Certificates of participation will be delivered at the end of the summer school.

Publikationen der ÖLWG bei hpt

Schriftreihe der Wittgenstein Gesellschaft (swg)

Diese Publikationen sind nur noch über das Büro der ÖLWG erhältlich. Details zu Publikationen siehe Festschrift zum 30. Symposium.

Experience and Analysis

27. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 2004
Johann Marek, Maria Reicher

Knowledge and Belief

26. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 2003
Winfried Löffler, Paul Weingartner

Persons. An Interdisziplinary Approach

25. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 2002
Josef Quitterer, Christian Kanzian

Band 1 und Band 2 “Wittgenstein and the Future of Philosophy – A Reassessment after 50 Years”

24. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 2001
Rudolf Haller, KIaus Puhl

Band 1 und Band 2 “Rationalität und Irrationalität”

23. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 2000
Berit Brogaard

Band 1 und Band 2 “Metaphysik im postmetaphysischen Zeitalter”

22. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1999
Uwe Meixner, Peter Simons

Band 1 und Band 2 “Angewandte Ethik”

21. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1998
Peter Kampits, Karoly Kokai, Anja Weiberg

Aktuelle Fragen politischer Philosophie

19. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1996
Peter Koller, Klaus Puhl

Wittgenstein and the Philosophy of Culture

18. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1995
Kjell Johannessen, Tore Nordenstam

The British Tradition in 20th Century Philosophy

17. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1994
Jaakko Hintikka, Klaus Puhl

Philosophy and the Cognitive Sciences

16. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1993
Roberto Casati, Barry Smith, Graham White

Band 1 und Band 2 “Philosophie der Mathematik”

15. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1992
Johannes Czermak

Wittgenstein – Eine Neubewertung (3 Bände)

14. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1992
Rudolf Haller, Johannes Brandl

Philosophie der Naturwissenschaften

13. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1988
Paul Weingartner, Gerhard Schürz

Berichte des 13. IWS, 1988

Grenzfragen zwischen Philosophie und Naturwissenschaft

Philosophie des Rechts, der Politik und der Gesellschaft

12. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1987
Ota Weinberger, Peter Koller, Alfred Schramm

Berichte des 12. IWS, 1987

Recht, Politik, Gesellschaft

Logik, Wissenschaftstheorie und Erkenntnistheorie

11. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1986
Paul Weingartner, Gerhard Schürz

Berichte des 11. IWS, 1986

Neuere Entwicklungen in der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie

Die Aufgaben der Philosophie in der Gegenwart

10. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1985
Werner Leinfellner, Franz Wuketits

Philosophie des Geistes – Philosophie der Psychologie

9. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1984
Roderik Chisholm, Johann Marek, John Blackmore, Adolf Hübner

Ethik. Grundlagen, Probleme und Anwendungen

5. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1980
Edgar Morscher, Rudolf Stranzinger

Sprache, Logik und Philosophie

4. Internationales Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, 1979
Rudolf Haller, Wolfgang Grassl

Alle Produkte sind über das Gesellschaftsbüro in Kirchberg erhältlich.
Beim Interesse wenden Sie sich bitte an:

Mag. Margret Kronaus
Markt 63
A-2880 Kirchberg am Wechsel
Austria, Europe
Tel./Fax: +43/2641/2557
E-mail: alws@aon.at

Publikationen der ÖLWG

Erhältlich bei der ÖLWG.

 

Festschriften

Friedrich Stadler / Sascha Windholz
40x Internationales Wittgenstein Symposium
Sonderband der Beiträge der Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft
Zum 40. Internationalen Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel 2017
PDF Download

Christian Kanzian / Volker Munz / Sascha Windholz
Wir hofften jedes Jahr noch ein weiteres Symposium machen zu können
Zum 30. Internationalen Wittgenstein Symposium in Kirchberg am Wechsel, 2007
PDF Download

Elisabeth Leinfellner / Sascha Windholz
Die Wittgenstein-Landschaft in Niederösterreich
Festschrift zum 25. IWS, 2002

 

Publikationen

Familienbriefe
Brian McGuinness, Maria Ascher, Otto Pfersmann, swg Band 23, Wien: hpt, 1996

Von Bolzano zu Wittgenstein – Zur Tradition der Österreichischen Philosophie
János Kristóf Nyíri, swg Band 12/2, Wien: hpt, 1986

Die Wittgenstein-Landschaft in Niederösterreich
Festschrift 2002
Elisabeth Leinfellner, Sascha Windholz

Ludwig Wittgenstein – Ein Volksschullehrer in Niederösterreich
Elisabeth Leinfellner, Sascha Windholz; Sutton Verlag, 2005

 

Quisquilien

T-Shirt mit Wittgenstein Emblem
Cooles Kult-T-Shirt!

T-Shirt with ALWS Logo

Ersttag
Zum 100. Geburtstag von Ludwig Wittgenstein
Kuvert mit abgestempelter Briefemarke 1989

 

Alle Produkte sind über das Gesellschaftsbüro in Kirchberg erhältlich.
Beim Interesse wenden Sie sich bitte an:

Mag. Margret Kronaus
Markt 63
A-2880 Kirchberg am Wechsel
Austria, Europe
Tel./Fax: +43/2641/2557
E-mail: alws@aon.at

Internationales Wittgenstein Symposium (IWS) – Themenübersicht 1976-2017

‘1st’ International Wittgenstein Symposium: 24–25 April 1976
Wittgenstein Tage
Wissenschaftliche Leitung: Elisabeth Leinfellner, Werner Leinfellner, Rudolf Haller,Paul Weingartner, Adolf Hübner

2nd IWS: 29 August–4 September 1977
Wittgenstein und sein Einfluss auf die gegenwärtige Philosophie
Wittgenstein and His Impact on Contemporary Thought
Wissenschaftliche Leitung: Elisabeth Leinfellner, Werner Leinfellner, Hal Berghel, Adolf Hübner

3rd IWS: 13–19 August 1978
Wittgenstein, der Wiener Kreis und der Kritische Rationalismus
Wittgenstein, the Vienna Circle, and Critical Rationalism (including a seminar on Popper’s “open society)
Wissenschaftliche Leitung: Hal Berghel, Adolf Hübner, Eckehart Köhler

4th IWS: 27 August–2 September 1979
Sprache, Logik und Philosophie
Language, Logic, and Philosophy
Wissenschaftliche Leitung: Rudolf Haller, Wolfgang Grassl

5th IWS: 25–31 August 1980
Ethik. Grundlagen, Probleme und Anwendungen
Ethics: Foundations, Problems, and Applications
Wissenschaftliche Leitung: Edgar Morscher, Rudolf Stranzinger

6th IWS: 23–30 August 1981
Sprache und Ontologie
Language and Ontology
Wissenschaftliche Leitung: Werner Leinfellner, Eric Kraemer, Jeffrey Schank

7th IWS: 22–29 August 1982
Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie
Epistemology and Philosophy of Science
Wissenschaftliche Leitung: Paul Weingartner, Johannes Czermak

8th IWS: 15–21 August 1983
Ästhetik — Religionsphilosophie
Aesthetics – Philosophy of Religion
Wissenschaftliche Leitung: Wolfgang L. Gombocz, Rudolf Haller

9th IWS: 19–26 August 1984
Philosophie des Geistes — Philosophie der Psychologie
Philosophy of Mind — Philosophy of Psychology
Wissenschaftliche Leitung: Roderick M. Chisholm, Johann Christian Marek, John T. Blackmore, Adolf Hübner

10th IWS: 18–25 August 1985.
Die Aufgaben der Philosophie in der Gegenwart
The Tasks of Contemporary Philosophy (including a seminar on Austrian Philosophy)
Wissenschaftliche Leitung: Werner Leinfellner, Franz M. Wuketits

11th IWS: 4–13 August 1986
Logik, Wissenschaftstheorie und Erkenntnistheorie
Recent Developments in Epistemology and Philosophy of Science (including a seminar “Digital Intelligence: From Philosophy to Technology” on Kurt Gödel)
Wissenschaftliche Leitung: Paul Weingartner, Gerhard Schurz

12th IWS: 7–14 August 1987
Philosophie des Rechts, der Politik und der Gesellschaft
Philosophy of Law, Politics, and Society (including a seminar on editing Wittgenstein)
Wissenschaftliche Leitung: Ota Weinberger, Peter Koller, Alfred Schramm

13th IWS: 14–21 August 1988
Philosophie der Naturwissenschaften
Philosophy of the Natural Sciences (including a seminar on Joachim Jungius and ‘practical logic’)
Wissenschaftliche Leitung: Paul Weingartner, Gerhard Schurz

14th IWS: 13–20 August 1989
Wittgenstein. Eine Neubewertung
Ludwig Wittgenstein: A Re-evaluation
Wissenschaftliche Leitung: Rudolf Haller, Johannes Brandl

15th IWS: 16–23 August 1992
Philosophie der Mathematik
Philosophy of Mathematics
Wissenschaftliche Leitung: Johannes Czermak, Klaus Puhl

16th IWS: 15–22 August 1993
Philosophie und die kognitiven Wissenschaften
Philosophy and the Cognitive Sciences
Wissenschaftliche Leitung: Roberto Casati, Barry Smith, Graham White

17th IWS: 14–21 August 1994
Die britische Tradition in der Philosophie des 20. Jahrhunderts
The British Tradition in 20th Century Philosophy
Wissenschaftliche Leitung: Jaakko Hintikka, Klaus Puhl

18th IWS: 13–20 August 1995
Wittgenstein und die Kulturphilosophie
Wittgenstein and the Philosophy of Culture
Wissenschaftliche Leitung: Kjell S. Johannessen, Tore Nordenstam

19th IWS: 11–18 August 1996
Aktuelle Probleme der politischen Philosophie
Current Issues in Political Philosophy: Justice and Welfare in Society and World Order
Wissenschaftliche Leitung: Peter Koller, Klaus Puhl

20th IWS: 10–16 August 1997
Die Rolle der Pragmatik in der Gegenwartsphilosophie
The Role of Pragmatics in Contemporary Philosophy
Wissenschaftliche Leitung: Paul Weingartner, Gerhard Schurz, Georg Dorn

21st IWS: 16–22 August 1998
Angewandte Ethik
Applied Ethics
Wissenschaftliche Leitung: Peter Kampits, Karoly Kokai, Anja Weiberg

22nd IWS: 15–21 August 1999
Metaphysik im postmetaphysischen Zeitalter
Metaphysics in the Post-Metaphysical Age
Wissenschaftliche Leitung: Uwe Meixner, Peter Simons

23rd IWS: 13–19 August 2000
Rationalität und Irrationalität
Rationality and Irrationality
Wissenschaftliche Leitung: Berit Brogaard, Barry Smith

24th IWS: 12–18 August 2001
Wittgenstein und die Zukunft der Philosophie. Eine Neubewertung nach 50 Jahren
Wittgenstein and the Future Philosophy – A Reassessment after 50 Years
Wissenschaftliche Leitung: Rudolf Haller, Klaus Puhl

25th IWS: 11–17 August 2002
Personen. Ein Interdisziplinärer Dialog
Persons – An Interdisciplinary Approach
Wissenschaftliche Leitung: Christian Kanzian, Josef Quitterer, Edmund Runggaldier

26th IWS: 3–9 August 2003
Wissen und Glauben
Knowledge and Belief
Wissenschaftliche Leitung: Winfried Löffler, Paul Weingartner

27th IWS: 8–14 August 2004
Erfahrung und Analyse
Experience and Analysis
Wissenschaftliche Leitung: Johann Christian Marek, Maria Elisabeth Reicher

28th IWS: 7–13 August 2005
Zeit und Geschichte
Time and History
Wissenschaftliche Leitung: Friedrich Stadler, Michael Stöltzner

29th IWS: 6–12 August 2006
Kulturen: Streit — Analyse — Dialog
Cultures: Conflict – Analysis – Dialog
Wissenschaftliche Leitung: Georg Gasser, Christian Kanzian, Edmund Runggaldier

30th IWS: 5–11 August 2007
Philosophie der Informationsgesellschaft
Philosophy of the Information Society
Wissenschaftliche Leitung: Alois Pichler, Herbert Hrachovec

31st IWS: 10–16 August 2008
Reduktion und Elimination in Philosophie und den Wissenschaften
Reduction and Elimination in Philosophy and the Sciences
Wissenschaftliche Leitung: Alexander Hieke, Hannes Leitgeb

32nd IWS: 9–15 August 2009
Sprache und Welt
Language and World
Wissenschaftliche Leitung: Volker A. Munz, Klaus Puhl, Joseph Wang

33rd IWS: 8–14 August 2010
Bild und Bildlichkeit in Philosophie, Wissenschaft und Kunst
Image and Imaging in Philosophy, Science, and the Arts
Wissenschaftliche Leitung: Richard Heinrich, Elisabeth Nemeth, Wolfram Pichler

34th IWS: 7–13 August 2011
Erkenntnistheorie: Kontexte, Werte, Dissens
Epistemology: Contexts, Values, Disagreement
Wissenschaftliche Leitung: Christoph Jäger, Winfried Löffler

35th IWS:  5–11 August 2012
Ethik – Gesellschaft – Politik
Ethics – Society – Politics
Wissenschaftliche Leitung: Martin G. Weiss, Hajo Greif

36th IWS: 11–17 August 2013
Geist, Sprache und Handlung
Mind, Language and Action
Wissenschaftliche Leitung: Danièle Moyal-Sharrock, Annalisa Coliva, Volker A. Munz

37th IWS:  10–16 August 2014
Analytische und Kontinentale Philosophie: Perspektiven und Methoden
Analytical and Continental Philosophy: Methods and Perspectives
Wissenschaftliche Leitung: Sonja Rinofner-Kreidl, Harald A. Wiltsche

38th IWS:  9–15 of August 2015
Realismus – Relativismus – Konstruktivismus
Realism – Relativism – Constructivism
Wissenschaftliche Leitung: Christian Kanzian, Josef Mitterer, Katharina Neges

39th IWS: 7–13 of August 2016
Ästhetik heute: Zeitgenössische Zugänge zur Ästhetik der Natur und der Künste
Aesthetics Today: Contemporary Approaches to the Aesthetics of Nature and of Art
Wissenschaftliche Leitung: Stefan Majetschak, Anja Weiberg

40th IWS: 6–12 of August 2017
Die Philosophie der Wahrnehmung und der Beobachtung
The Philosophy of Perception and Observation
Wissenschaftliche Leitung: Christoph Limbeck-Lilienau, Friedrich Stadler (Vienna)

 

Friedrich Stadler / Sascha Windholz
40x Internationales Wittgenstein Symposium
Sonderband der Beiträge der Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft
Zum 40. Internationalen Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel 2017

Kirchberg am Wechsel

Im April 2001 erschien in einer Zeitung ein Artikel mit dem Titel „Der Philosoph und die Höhle der Fledermäuse“. Gemeint waren der Philosoph Ludwig Wittgenstein, die Hermannshöhle bei Kirchberg am Wechsel und deren Fledermäuse.

Wittgenstein hat sich in Kirchberg und auch in St. Corona öfters kurz aufgehalten, unterrichtet hat er in diesen Orten aber nie. Unverdrossen berichten Tageszeitungen und Texte im Internet dennoch, dass Wittgenstein in Kirchberg Lehrer gewesen sei, ja, dass Kirchberg sein Geburtsort sei, und dass er 21 Jahre, also bis zehn Jahre vor seinem Tod, als Volksschullehrer unterrichtet habe. Eine Zeitung schrieb im Jahr 2000 unter dem Titel „Philosoph hält Symposium“ (in Kirchberg) sogar: „Unter anderem nimmt auch Ludwig Wittgenstein an dem philosophischen Treffen teil.“

Mit seinen Schülern und Schülerinnen besuchte Wittgenstein Kirchberg und St. Corona und führte sie in die Kirche. Dort stellte sich seine Gruppe auf der Empore auf und sang in die leere Kirche herunter.

In Kirchberg fand auch eine Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Volksschulen des Feistritztales, an der Wittgenstein teilnahm, statt. Die Tagung war kein großer Erfolg, und Wittgenstein blieb, ganz entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten, während der Debatte stumm. Auf dem Heimweg jedoch erstaunte er seine Kollegen durch eine heftige Kritik: Nie mehr werde er an einer solchen (Pflicht-)Veranstaltung teilnehmen, Ausdrücke wie „Dreck“, „Nonsens“ und „Trottel“ hagelten auf die anderen Lehrer nieder.

Das alles wäre vielleicht nicht genug, um Kirchberg am Wechsel in die Wittgenstein-Landschaft zu versetzen. Aber Kirchberg am Wechsel ist der Sitz der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft und der Ort, an dem jährlich seit 1976 die Internationalen Wittgenstein-Symposien stattfinden.

Im Kirchberger Gemeindehaus finden Sie die sehenswerte Dokumentation „Ludwig Wittgenstein – Wirklichkeit und Mythos“ (Montag bis Freitag 8-11.30 Uhr).

 

Fotos aus der Daueraustellung „Ludwig Wittgenstein Wirklichkeit und Mythos“

Otterthal 1924-1926

Wittgensteins Schule in Otterthal 1925 mit seinem Autograph "My School" auf der Postkarte
Wittgensteins Schule in Otterthal 1925 mit seinem Autograph “My School” auf der Postkarte

In Otterthal (auch: Ottertal) wurde Wittgenstein für eine kurze Zeit “sesshaft”. Er wohnte, wie andere Lehrer auch, in der Schule; sie steht noch heute. Jeder hatte dort ein Zimmer für sich, allerdings gab es keine Kochgelegenheit. Die Lehrer, auch Wittgenstein, aßen daher in Rottensteiners Gasthof „Zur Post“.

Otterthal war von 1924 bis 1926 die letzte Station Wittgensteins als Volksschullehrer. Sein Aufenthalt endete unglücklich. Wie aus vielen Berichten hervorgeht, neigte Wittgenstein dazu, die Schülerinnen und Schüler – ganz entgegen der glöckel’schen Schulreform – körperlich zu bestrafen. In Otterthal führte dies zu einer Katastrophe. Wittgenstein hatte einem Schüler ein paar Ohrfeigen gegeben. Der Schüler, der, wie sich später herausstellte, an Leukämie litt, wurde ohnmächtig. Beim Dienstaufsichtsverfahren wurde Wittgenstein zwar von jeder Schuld freigesprochen, aber er schied dennoch auf eigenen Wunsch aus dem Schuldienst aus.

Eine Vorahnung dieser Entwicklung findet sich in einem Brief Wittgensteins vom 18. Oktober 1925 an seinen Freund, den Ökonomen John Maynard Keynes (1883-1946): “Ich habe beschlossen, Lehrer zu bleiben, so lange bis ich fühle, dass die Schwierigkeiten, in die ich auf diese Weise gerate, mir gut tun. Wenn man Zahnweh hat, dann tut es gut, wenn man eine Wärmflasche aufs Gesicht legt. Aber das wirkt nur so lange, als die Hitze der Wärmflasche einigen Schmerz verursacht. Ich werde die Wärmflasche wegwerfen, wenn ich herausfinde, dass sie mir nicht mehr diese besondere Art von Schmerz verursacht, die meinem Charakter gut tut. Das heißt, wenn man mich nicht zuvor hinauswirft.”

So erfüllte sich letztlich, was er am 12. September 1925 an Eccles geschrieben hatte: „Ich versuche mich wieder in meinem alten Beruf, wie Du von dieser Postkarte sehen kannst. Jedoch fühle ich mich jetzt nicht so elend, weil ich mich entschlossen habe, zu Dir zu kommen, wenn es zum Schlimmsten kommt, was früher oder später eintreten wird.“ Ähnlich pessimistisch hatte Wittgenstein sich bereits Ende Oktober 1924 gegenüber Hänsel geäußert: Er sei der Arbeit nicht gewachsen, „und ich werde ein klägliches Ende nehmen“.

Aus Otterthal schickte Wittgenstein auch an seinen Freund Koder Briefe und eine Postkarte, auf der er selbst und seine Klasse abgebildet waren. Sein Kommentar dazu: „Ich sehe aus wie ein degenerierter Raubvogel.“ Dies wird sich wohl auf die bekannte Photographie beziehen, die Wittgenstein und die Schüler vor der Otterthaler Schule zeigt.

Trotz aller bösen Vorahnungen war auch in Otterthal nicht alles grau und trüb. Vergnügt schrieb Wittgenstein am 24. April 1925 an Koder: „Auch hier in meinem idyllischen Otterthal wird mein Geburtstag, den ich am liebsten geheim gehalten hätte, von der Bevölkerung durch eine mächtige Demonst[r]ation gefeiert. Aus allen Gauen der Waldmark strömen Tausende und Abertausende herbei; um ihren geliebten Lehrer an seinem Jubeltag zu begrüßen und dem Wunsche Ausdruck zu verleihen, er möchte noch viele Jahre zum Wohle der vaterländischen Jugend wirken und dadurch auch den jüngeren Kräften – wie z.B. Dir – ein Beispiel und Ansporn der Aufopferung und Pflichttreue sein. Ich selbst werde an diesem Tage über den Achtstundentag, den Völkerfrieden und die Arbeitslosenunterstützung reden.“

In Otterthal verfasste Wittgenstein das zweite und letzte Buch, das zu seinen Lebzeiten gedruckt wurde, das „Wörterbuch für Volksschulen“. Es erschien zuerst 1926 und dann 1977 als Faksimile in Wien, beide Male bei Hölder-Pichler-Tempsky. Dies war der Anstoß, die „Schriftenreihe der Wittgenstein Gesellschaft“ bei demselben Verlag herauszugeben.

Wittgenstein mit seinen Schülern in Otterthal 1925
Wittgenstein mit seinen Schülern in Otterthal 1925

Hier in Otterthal endete die Laufbahn Ludwig Wittgensteins als Volksschullehrer. Sein weiterer Weg wird ihn über Wien nach Cambridge führen, wo er schließlich Professor an der Universität und berühmt werden wird. Und er wird als Professor in Cambridge geradeso glücklich oder unglücklich sein, wie als Schullehrer in Trattenbach, Haßbach, Puchberg und Otterthal, denn „Das Leben ist nirgends leicht“, wie er 1923 aus Puchberg an seinen Freund Hänsel geschrieben hatte.

Schulzeugnis, das von Wittgenstein unterschrieben wurde
Schulzeugnis, das von Wittgenstein unterschrieben wurde

10th Ludwig Wittgenstein Summer School 2018 (Juliet Floyd, Mathieu Marion)

31 July – 4 August 2018 in Kirchberg am Wechsel, Austria

Wittgenstein’s Philosophy of Mathematics

With: Juliet FLOYD (Boston) & Mathieu MARION (Montréal)

Scientific Organization and Direction: Volker A. MUNZ (Klagenfurt)

Konferenz-Zentrum:
Volksschule
Markt 300
A-2880 Kirchberg am Wechsel
Siehe hier.

 

Information will be posted on the English page.

7th Ludwig Wittgenstein Summer School 2015 (Cora Diamond, James Conant)

5th – 8th of August 2015 in Kirchberg am Wechsel, Austria

Wittgenstein on Following a Rule:
Philosophical Investigations,
Sections 185-242

With: Cora Diamond (Charlottesville) and James Conant (Chicago)

Scientific Organization and Direction: Volker A. Munz (Klagenfurt)

 

Information will be posted on the English page.

 

 

5th Ludwig Wittgenstein Summer School 2013 (Cora Diamond, James Conant)

7th – 10th August 2013
Kirchberg am Wechsel / Lower Austria

Ludwig Wittgenstein: Wittgenstein’s Conception of Philosophy: Sections 89 – 133 of Philosophical Investigations

With:
Cora Diamond (Charlottesville)
James Conant (Chicago)

Scientific Organization: Volker A. Munz (Klagenfurt, ALWS)

 

Information will be posted on the English page.

4th Ludwig Wittgenstein Summer School 2012 (Hans Sluga, David G. Stern)

1st – 4th August 2012
Kirchberg am Wechsel / Lower Austria

Ludwig Wittgenstein: The Blue Book, pp.1-44

With:
Hans SLUGA (Berkeley)
David G. STERN (Iowa City)

Scientific Organization: Volker MUNZ (Klagenfurt, ALWS)

Impressions of the participants on this summer school can be read here.

 

Information will be posted on the English page.

2nd Ludwig Wittgenstein Summer School 2010 (Peter Hacker, Joachim Schulte)

2nd Ludwig Wittgenstein Summer School

4th – 7th August 2010
Kirchberg am Wechsel / Lower Austria

Augustine’s Picture of Language: Names, Samples and Simples.

Philosophical Investigations §§ 1– 89

With:
Peter HACKER (Oxford)
Joachim SCHULTE (Zurich)

Scientific Organization: Volker MUNZ (Graz, ALWS)

 

Information will be posted on the English page.

1st Ludwig Wittgenstein Summer School 2009 (Peter Hacker, Joachim Schulte)

1st Ludwig Wittgenstein Summer School

6th – 8th August 2009
Kirchberg am Wechsel / Lower Austria

„Privacy and Private Language:
Philosophical Investigations §§243-315”

With:
Peter HACKER (Oxford)
Joachim SCHULTE (Zurich)

Scientific Organization: Volker MUNZ (Graz, ALWS)

 

Information will be posted on the English page.

Reports on the 4th Ludwig Wittgenstein Summerschool

Volker Munz asked participants of the 4th Ludwig Wittgenstein Summschool, both lecturers and students, to give their impression on the summerschool. Here are the reports they have written:


David Stern

Dear Volker,
I understand that you would like a written report on my impressions of the 4th Wittgenstein Summer School.  Let me start by saying that I thought it was not only extremely successful, but also a very pleasant and intellectually stimulating event for all concerned.  The thirty or so participants were clearly very committed to the project of giving a close reading of the Blue Book.  After Hans Sluga provided a brief overview of some of the main philological, historical, and philosophical issues raised by the text during our first hour, the group spent fifteen hours, spread over four consecutive days, working our way through the first half of the Blue Book.  I strongly believe that this kind of close reading, in which a diverse group shares their different approaches to the text, measuring the strengths and weaknesses of those approaches page by page, and day by day, is the best way of coming to grips with Wittgenstein’s writing.  Reading the text by oneself, or drawing on the guidance offered by a traditional lecture course, cannot offer the perspective provided by a collaborative discussion.  Such a setting provides an opportunity to appreciate the wide range of issues raised by the text, and the way in which Wittgenstein develops and interweaves his discussion of those topics in the course of a such a carefully constructed and composed text.
Beyond the scheduled sessions, the discussion continued over lunch and late into the evening; the level of immersion and commitment displayed by the participants was quite extraordinary.  Over half of them had taken part in a previous summer school, and the prior institutional history, together with the lively interest in this unusual opportunity to take part in a close reading of a key Wittgenstein text, was a crucial factor in the success of the School.  I also note that the vast majority will be staying on for the Symposium, and many will be presenting papers on Wittgenstein-related topics.  I have been working on the Blue Book for over thirty years, and have frequently used it as a text in my teaching; nevertheless, I learned a great deal about the Blue Book over the last few days, and am very grateful for the opportunity to take part in the summer school.
Sincerely,

David Stern


Hans Sluga

Lieber Volker,

Die Wittgenstein Summer School 2012 war für mich ein ganz außergewöhnliches Ereignis. Die Gelegenheit, einen wichtigen Wittgenstein Text mit einer Gruppe von hochtalentierten internationalen Studenten gründlich durchzusprechen kommt nicht oft. Unsere Gespräche waren, wie Du weißt, intensiv und dauerten oft informell bis in die späte Nacht. Nicht nur die Studenten sondern auch ich und, wie ich glaube, David Stern haben dabei ungeheuer viel gelernt. Ich selbst habe mich über die Jahre hin oft und eindringlich mit Wittgensteins Blauem Buch befasst—aber nie mit so reicher Ausbeute an neuen Gedanken und Einsichten. Es war auch ein Vergnügen, eine neue Generation von Wittgensteinspezialisten kennenzulernen. Ich bin mir gewiss, dass die Beziehungen, die zwischen den Teilnehmern der Summer School geknüpft worden sind, noch lange halten werden.

Für mich selbst war die Summer School die größte Bereicherung des Symposiums, die ich mir vorstellen kann. Schon heute hat sich aus weiteren Gesprächen mit den Studenten ergeben, dass die jetzt stattfindenden Vorträge für sie durch die Summer School eine ganz neue Dimension und Bedeutung erhalten haben.

Ich darf Dir und der gesamten Leitung des diesjährigen Symposiums daher für die Organisation der Summer School danken. Für die kommenden Jahre kann ich sagen: Nur weiter so!

Dein
Hans


Sebastian Greve

Die Summer School war wie schon zuvor sehr schön, tatsächlich fand ich sie so gut wie noch nie; das mag an meiner Vorliebe für das Blue Book liegen. Ich fasse gern meine positiven Erfahrungen kurz auf Englisch zusammen.
‘The summer school has been most rewarding to me. The unique opportunity to discuss Wittgenstein’s philosophy 24 hours a day (literally) is of indispensable value to every student with a serious interest. The discussions in the seminar as well as the conversations during the rest of the days have been immensely helpful, and I am looking forward to next year already!’

Vielen Dank für die schöne Zeit,
und herzliche Grüße,

Sebastian Greve.


Florian Gstöhl

Es war meine zweite Summer School an der ich teilgenommen habe. Das herausragenste an dieser Sommer School ist das Zusammentreffen von Wittgensteininteressierten von überall von der Welt die sich in dieser Woche explizit mit Wittgenstein auseinandersetzen. Es ist einfach großartig eine Gruppe vorzufinden, die von verschiedenen Denkrichtungen beeinflusst sich mit Wittgenstein auseinander setzt. In dieser Form ist die Summer School einzigartig und ich hoffe
es wird noch viele mehr geben.

Ganz liebe Grüße

Florian Gstöhl


Maja Jaakson

Hi Volker,
Sure thing.  The ALWS summer school is now something I look forward to attending every year; it provides an excellent opportunity to take up a close study of Wittgenstein’s work with top scholars.  Although the atmosphere is relaxed and congenial, the sessions themselves are intense and invigorating.  I’ve also had the pleasure of meeting many clever, insightful and truly lovely people at the summer school and symposium.

Best,

Maja


Joseph Zanella

Here are my notes on the 2012 summer school. Hope they are of some use.
From a recent conversation at the University of Copenhagen: —How long were you there [in Kirchberg]? —Five days. —What did you do? —We read the Blue Book. —All of it? —No, we skipped some. —How far did you get? —Page thirty-three.
The above covers the question “What happened?” fairly well. That is pretty much what happened at the summer school this year. The question this fairly typical conversation often raises in its wake is “Why would one want to pay to spend five days with thirty-odd people very slowly reading one’s way through a minor book by Wittgenstein?”
If I am honest I have to say: I don’t know. I don’t have an answer to that question. That is, not one that makes sense in the climate and age in which we live, one that would count as a reason. Then again on other occasions I might turn that around and say, that precisely because it does not makes sense to do so in this climate and age I’m doing it anyway in order to, perhaps, balance the score a bit. But that doesn’t seem right either.
So why do it? Maybe to answer that question I have to talk about what didn’t happen. What didn’t happen is: 1) we did not find out who Wittgenstein is; 2) we did not find out exactly what his philosophical theory is; 3) we did not find out what the Blue Book is ultimately or essentially about; 4) we did not find out what the book’s main argument is; 5) we did not find out whether the book had a main argument; 6) we did not find out whether the book had even one argument… I could go on. It must seem horrifying.
“What the hell were you doing for five days!” —Reading the Blue Book beginning from page one and getting as far as page thirty-three. And it is one of the best things I’ve ever taken part in. And perhaps this is what’s important here. The doing of it.
Rhees says that Wittgenstein, while getting the PI ready for publication, often said: “Whatever I do I mustn’t hurry.” Wittgenstein also said that he would wish that his work at least would get someone to think thoughts of their own. His writing, to me, is always best when read aloud. I think he says something somewhere to the same effect. It is well known that his lectures contained large stretches of silence. The sort of penny-drop silence that a remark in any one of his books might strike a reader with. Being made to stop and forced think. Or forced to get thinking going again.
So what did I get out of the summer school? Maybe this: that I was made to slowly work my way through thirty-three pages of the Blue Book and it got me thinking. And that is enough, really. It is not something one is often made to do.

Best wishes,

Joseph Zanella

Bücherausstellung am 33. Internationalen Wittgenstein Symposium

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  • Nicht wahr?: Sinneskanäle, Hirnwindungen und Grenzen der Wahrnehmung. Mentis Verlag Gmbh (ISBN: 9783897856721), 2009.
  • Wissen und Werte. Mentis Verlag Gmbh (ISBN: 9783897856653), 2009.
  • Wittgenstein und Schlick: Mit einer Erwiderung’ von Mathias Iven. Parerga (ISBN: 9783937262857), 2010.
  • Urteile und Sachverhalte: Ein Vergleich zwischen Alexius Meinong und Adolf Reinach. Philosophia (ISBN: 9783884050972), 2009.

Vergangene Symposien und Summer Schools

Symposien

42. Internationales Wittgenstein Symposium 2019

41. Internationales Wittgenstein Symposium 2018

40. Internationales Wittgenstein Symposium 2017

39. Internationales Wittgenstein Symposium 2016

38. Internationales Wittgenstein Symposium 2015

37. Internationales Wittgenstein Symposium 2014

36. Internationales Wittgenstein Symposium 2013

35. Internationales Wittgenstein Symposium 2012

34. Internationales Wittgenstein Symposium 2011

33. Internationales Wittgenstein Symposium 2010

32. Internationales Wittgenstein Symposium 2009

 

Summerschools

11th Ludwig Wittgenstein Summer School 2019 (Cora Diamond, James Conant, Martin Gustafsson)

10th Ludwig Wittgenstein Summer School 2018 (Juliet Floyd, Mathieu Marion)

9th Ludwig Wittgenstein Summer School 2017 (Hans Sluga and David G. Stern)

8th Ludwig Wittgenstein Summer School 2016 (Lars Hertzberg, Oskari Kuusela)

7th Ludwig Wittgenstein Summer School 2015 (Cora Diamond, James Conant)

6th Ludwig Wittgenstein Summer School 2014 (Peter Hacker, Joachim Schulte)

5th Ludwig Wittgenstein Summer School 2013 (Cora Diamond, James Conant)

4th Ludwig Wittgenstein Summer School 2012 (Hans Sluga, David G. Stern)

3rd Ludwig Wittgenstein Summer School 2011 (Peter Hacker, Joachim Schulte)

2nd Ludwig Wittgenstein Summer School 2010 (Peter Hacker, Joachim Schulte)

1st Ludwig Wittgenstein Summer School 2009 (Peter Hacker, Joachim Schulte)

Presse-Materialien

Press-Fotos

Labyrinth vor Tagungszentrum

Ein Foto des Labyrinthes vor dem Tagungszentrum als 300-dpi jpeg.

Tagunszentrum VS Kirchberg am Wechsel (c) Rebecca Gnüchtel

Ein Foto des Tagungszentrums als 300-dpi jpeg, fotografiert von Rebecca Gnüchtel.

 

Logos der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft

Logo ALWS

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Mit englischem Schriftzug

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Mit deutschem Schriftzug

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Wenn Sie weitere Pressematerialien benötigen, wenden Sie sich bitte an David Wagner (Generalsekretär der ÖLWG).

 

Beim Ontos- und DeGruyter-Verlag

Majetschak, Stefan / Weiberg, Anja
Aesthetics Today
2016 Aesthetics Today
Contemporary Approaches to the Aesthetics of Nature and of Arts. Proceedings of the 39th International Wittgenstein Symposium in Kirchberg

 

Kanzian, Christian / Kletzl, Sebastian / Mitterer, Josef / Neges, Katharina
Realism – Relativism – Constructivism
2015 Realism Relativism Constructivism
Proceedings of the 38th International Wittgenstein Symposium in Kirchberg

 

Rinofner-Kreidl, Sonja / Wiltsche, Harald A.
Analytic and Continental Philosophy
2014 Analytic and Continental Philosophy
Methods and Perspectives. Proceedings of the 37th International Wittgenstein Symposium

 

Moyal-Sharrock, Danièle / Munz, Volker / Coliva, Annalisa
Mind, Language and Action
2013 Mind Language and Action
Proceedings of the 36th International Wittgenstein Symposium

 

Gierlinger, Frederik A. / Riegelnik, Štefan
Wittgenstein on Colour

 

Greif, Hajo / Weiss, Martin Gerhard
Ethics, Society, Politics
2012 Ethics, Society, Politics
Proceedings of the 35th International Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, Austria, 2012

 

Jäger, Christoph / Löffler, Winfried
Epistemology: Contexts, Values, Disagreement
2011 Epistemology: Contexts, Values, Disagreement
Proceedings of the 34th International Ludwig Wittgenstein Symposium in Kirchberg, 2011

 

Voß, Henrik
Grenzen grammatischer Willkür bei Wittgenstein

 

Richard Heinrich, Elisabeth Nemeth, Wolfram Pichler, David Wagner (Eds.)
Image and Imaging in Philosophy, Science and the Arts. Volume 2
Proceedings 2010b
Proceedings of the 33rd International Ludwig Wittgenstein-Symposium in Kirchberg, 2010

 

Richard Heinrich, Elisabeth Nemeth, Wolfram Pichler, David Wagner (Eds.)
Image and Imaging in Philosophy, Science and the Arts. Volume 1
Proceedings 2010a
Proceedings of the 33rd International Ludwig Wittgenstein-Symposium in Kirchberg, 2010

 

Volker Munz / Klaus Puhl / Joseph Wang (Eds.)
Language and World. Part Two
Part Two
Signs, Minds and Actions

 

Volker Munz / Klaus Puhl / Joseph Wang (Eds.)
Language and World. Part One
Part One
Essays on the Philosophy of Wittgenstein

 

Elena Tatievskaya
Wittgenstein über das Verstehen
Wittgenstein über das Verstehen

 

Alexander Hieke / Hannes Leitgeb
Reduction
Reduction
Between the Mind and the Brain

 

Alexander Hieke / Hannes Leitgeb (Eds.)
Reduction – Abstraction – Analysis
Reduction Abstraction Analysis
Proceedings of the 31th International Ludwig Wittgenstein-Symposium in Kirchberg, 2008

 

John Edelman (Ed.)
Sense and Reality
Sense and Reality
Essays out of Swansea

 

Wulf Kellerwessel
Wittgensteins Sprachphilosophie in den „Philosophischen Untersuchungen“
Wittgensteins Sprachphilosophie
Eine kommentierende Ersteinführung

 

Christian Kanzian / Volker Munz / Sascha Windholz (Hrsg.)
„Wir hofften, jedes Jahr noch ein weiteres Symposium machen zu können“
Festschrift 2007
Zum 30. Internationalen Wittgenstein Symposium in Kirchberg am Wechsel

 

Jesús Padilla Gálvez (Ed.)
Phenomenology as Grammar
Phenomenology as Grammar

 

Herbert Hrachove /, Alois Pichler (Eds.)
Philosophy of the Information Society
2007 Philosophy of the information Society
Proceedings of the 30th International Ludwig Wittgenstein-Symposium in Kirchberg 2007

 

Alois Pichler / Herbert Hrachovec (Eds.)
Wittgenstein and the Philosophy of Information
Wittgenstein the philosopher and his work
Proceedings of the 30th International Ludwig Wittgenstein-Symposium in Kirchberg, 2007

 

Christian Kanzian / Muhammad Legenhausen (Eds.)
Substance and Attribute
Substance and Attribute

 

Georg Gasser (Ed.)
How Successful is Naturalism?
How Successful is Naturalism

 

Christian Kanzian / Edmund Runggaldier (Eds.)
Cultures. Conflict – Analysis – Dialogue
Culture Conflict Analysis Dialogue

 

Alois Pichler / Simo Säätelä (Eds.)
Wittgenstein : The Philosopher and his Works
Wittgenstein : The Philosopher and his Works
Proceedings of the 29th International Ludwig Wittgenstein-Symposium in Kirchberg, Austria 2006.

 

Friedrich Stadler / Michael Stöltzner (Eds.)
Time and History

2005 Time and History Cover
Proceedings of the 28. International Ludwig Wittgenstein Symposium, Kirchberg am Wechsel, Austria 2005

 

Alle Produkte sind über das Gesellschaftsbüro in Kirchberg erhältlich.
Beim Interesse wenden Sie sich bitte an:

Mag. Margret Kronaus
Markt 63
A-2880 Kirchberg am Wechsel
Austria, Europe
Tel./Fax: +43/2641/2557
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Publikationen

Von 1978 bis 2005 wurde die Schriftenreihe der Wittgenstein Gesellschaft im Verlag Hölder-Pichler-Tempsky (später ÖBV hpt) veröffentlicht. Restposten der 34 erschienenen Bände sind über das Büro der ÖLWG in Kirchberg erhältlich.

Seit 2006 wird die Schriftenreihe der Wittgenstein Gesellschaft in geänderter Aufmachung beim Ontos Verlag, seit 2015 beim Verlag DeGruyter herausgegeben. Diese Reihe enthält die offiziellen Beiträge des Internationalen Wittgensstein Symposiums (IWS), ÖLWG-Konferenzen sowie von Workshops. Die Schriftenreihe steht auch für andere inhaltlich qualitative Veröffentlichungen zur Verfügung, insbesondere zur Philosophie Ludwig Wittgensteins und deren Einfluss auf die gegenwärtige systematische Philosophie. Einreichungen dafür sind willkommen und werden von einem Komitee der ÖLWG geprüft.

Seit 1993 gibt die Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft als eine weitere Reihe die „Contributions of the Austrian Wittgenstein Society / Beiträge der österreichischen Wittgenstein Gesellschaft“ heraus. Diese Bände beinhalten die eingereichten (bzw. bewerteten sowie angenommenen) Zusammenfassungen der Referate. Sie erscheinen zu Beginn jedes Symposiums als „Beiträge / Papers“ und können bei der ÖLWG käuflich erworben werden. Einige der frühen Bände sind allerdings mittlerweile vergriffen.

Publikationen beim Ontos- und DeGruyter-Verlag

Publikationen bei hpt

Publikationen der ÖLWG

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Puchberg 1922-1924

Wittgenstein mit seinen Schülern in Puchberg 1925
Wittgenstein mit seinen Schülern in Puchberg 1925

Puchberg am Schneeberg ist derjenige Ort, an dem Wittgenstein – relativ – zufrieden war. Hier verbrachte er, von 1922 bis 1924, den zweiten Abschnitt seiner Zeit als Volksschullehrer. Bestimmt war diese relative Zufriedenheit auch darauf zurückzuführen, dass er dort über die Musik einen wahren Freund fand, mit dem er für den Rest seines Lebens in Verbindung blieb, den Lehrer Rudolf Koder (1902-1977). Noch von der Adresse Storey’s Way 76 in Cambridge, dem Haus seines Arztes, wohin er sich kurz vor seinem Tod am 29. April 1951 zurückgezogen hatte, schrieb Wittgenstein am 30. März 1951 einen letzten Brief an Koder, der mit dem Satz „Mögest Du an mich mit den gleichen Gefühlen denken, wie ich an Dich“ schloss. Jedoch nicht einmal dieser Freund blieb von seiner scharfen Kritik verschont: So schrieb er 1938, dass er mit Koder nicht befriedigend stehe, und dass dessen liebenswürdige Art ihn, Wittgenstein, nicht wärme.

Wittgenstein hatte Koder über die Musik kennen gelernt, und dank der Musik entwickelte sich aus der Bekanntschaft der Lehrerkollegen eine lebenslange Freundschaft. Koder berichtete 1975 darüber: Wittgenstein war ein Einzelgänger. Aber als er, Koder, in seinem Zimmer in der Schule auf dem Klavier den ersten Satz der „Mondscheinsonate“ von Beethoven spielte, klopfte es. Wittgenstein trat ein und fragte, ob er zuhören dürfe. Dieser Besuch wurde zu einem fast täglichen Ereignis, das stets auf die gleiche Weise ablief: Wittgenstein spielte die Themen der Musikstücke auf seiner Klarinette oder er pfiff sie – er soll ein außerordentliches Talent zum Pfeifen gehabt und ganze Musikstücke auswendig gepfiffen haben. Koder begleitete ihn am Klavier.

Das Wohnen in Puchberg entwickelte sich zur schon von Trattenbach her gewohnten Odyssee. Zuerst hatte ihm die Gemeinde ein Zimmer im „Hotel Pfennigbach“ zugewiesen, das der Familie Krumböck gehörte. Das Zimmer war kalt und unbequem, und Wittgenstein war froh, als er es mit einem Zimmer beim Cafétier Zwinz vertauschen konnte. Noch heute steht in der Nähe der Pfennigbachstraße ein älteres Haus, das „Gasthof Krumböckhof“ heißt, und ein älteres Café-Restaurant Zwinz gibt es auch noch. Es ist gut möglich, dass dies die zwei ersten Stationen der Puchberger Wohn-Odyssee waren. Darauf folgte ein Aufenthalt in einem schönen Zimmer im ersten Stock der Ehrbarvilla. Wittgenstein zog dort wegen eines Streits mit der Hausbesitzerin aus. Schließlich landete er im September 1923 in einem typisch wittgenstein’schen Domizil: einer winzigen ausgeräumten Kammer, vom Sohn des Hauses als „sogenannte Waschküche“ und „Bügelzimmer“ beschrieben. Sie war eng, finster und feucht und hatte einen betonierten Boden. Die Waschküche und das Haus am Ziehrerweg 7, an das sie angebaut war, gehörten der Familie Rendl (auch: Rendel). Dort blieb Wittgenstein höchstwahrscheinlich für den Rest seiner Zeit in Puchberg. Frau Rendl betreute Wittgenstein liebevoll, sie bereitete ihm jeden Tag das Frühstück. Zu Mittag aß er wie die anderen Lehrer im Gasthaus Hietz.

Im Jänner 1924 liefen Wittgenstein und sein Kollege Rosner einmal auf dem zugefrorenen Puchberger Teich, der heute im Kurpark liegt, Schlittschuh. Trotz der Warnungen Rosners lief Wittgenstein auch über die noch wenig zugefrorenen Stellen und brach prompt ein. Rosner wollte helfen – und plumpste ebenfalls ins Wasser. Koder stand am Ufer und schrie. Schließlich gelang es den beiden, aus dem Wasserloch herauszukommen. Sie gingen nach Hause und legten sich ins Bett. Krank wurden sie nicht. Eislaufen war in der ganzen Wittgenstein-Familie ein beliebter Sport. Es gibt Fotos, auf denen man verschiedene Familienmitglieder auf dem Platz des Wiener Eislaufvereins Schlittschuh laufen sieht.

Wittgenstein scheute sich nie, selbst Hand anzulegen. Wie in Trattenbach so präparierte er auch in Puchberg kleinere Tiere für die Lehrmittelsammlung. Aus dieser Sammlung stammt das in Trattenbach ausgestellte Skelett einer von Wittgenstein präparierten Katze. Darüber hinaus erprobte er seine große handwerkliche Geschicklichkeit an der Drehbank der Schlosserei Haberler.

Über der praktischen Betätigung und dem Unterrichten verlor Wittgenstein jedoch nicht sein Interesse an der Beschäftigung mit der Sprache, auch wenn es kein philosophisches Interesse war. „Ich glaube wenn ich lang genug lebe werde ich ein kleines Wörterbuch für Volksschulen herausgeben“, schrieb er an Hänsel im Oktober 1924.

Im „Tractatus“ sah Wittgenstein die logische Struktur der idealisierten Sprache als kristallklares Bild der Wirklichkeit. In den „Philosophischen Untersuchungen“ forderte er später, dass die Logik unsere alltägliche Sprache analysieren solle: „Zurück auf den rauhen Boden!“ Das kleine „Wörterbuch für Volksschulen“ von 1926 schrieb er also ohne jede philosophische Absicht. Aber es bedeutete doch eine Station auf dem Weg zurück auf den rauen Boden. Wittgenstein wollte ein Wörterbuch verfassen, das an die lokalen Bedürfnisse seiner Schüler angepasst war. Diese Voraussetzung hat in dem Büchlein Spuren in Form von Austriazismen und Dialektausdrücken hinterlassen.

In Wittgensteins 1926 nicht veröffentlichtem Geleitwort zum „Wörterbuch“, das er im April 1925 in Otterthal schrieb, stellte er seine Motive für die Abfassung dar: „Das vorliegende Wörterbuch soll einem dringenden Bedürfnis des gegenwärtigen Rechtschreibunterrichtes abhelfen. Es ist aus der Praxis des Verfassers hervorgegangen: Um die Rechtschreibung seiner Klasse zu bessern, schien es dem Verfasser notwendig, seine Schüler mit Wörterbüchern zu versehen, um sie in den Stand zu setzen, sich jederzeit über die Schreibung eines Wortes zu unterrichten; und zwar, erstens, auf möglichst rasche Weise, zweitens aber auf eine Weise, die es möglich macht sich das gesuchte Wort dauernd einzuprägen. Hauptsächlich beim Schreiben und Verbessern der Aufsätze wird die Schreibung der Wörter dem Schüler zur interessanten und dringenden Frage. Das häufige Befragen des Lehrers oder der Mitschüler stört die Mitschüler bei ihrer Arbeit, leistet auch einer gewissen Denkfaulheit Vorschub und die Information durch den Mitschüler ist überdies häufig falsch. Außerdem aber hinterlässt die mündliche Mitteilung einen viel schwächeren Eindruck im Gedächtnis als das gesehene Wort. Nur das Wörterbuch macht es möglich, den Schüler für die Rechtschreibung seiner Arbeit voll verantwortlich zu machen, denn es gibt ihm ein sicheres Mittel seine Fehler zu finden und zu verbessern, wenn er nur will. Es ist aber unbedingt nötig, dass der Schüler seinen Aufsatz selbständig verbessert. Er soll sich als alleiniger Verfasser seiner Arbeit fühlen und auch allein für sie verantwortlich sein.“

Die Kritik der Schulbehörde an der Druckvorlage zum „Wörterbuch“ fiel nicht gerade enthusiastisch aus. Einiges wurde zu Recht bemängelt, aber schließlich stellte man fest, „daß nach Beseitigung der angeführten Mängel das Wörterbuch einen immerhin brauchbaren Unterrichtsbehelf für die Oberklassen der Volks- und Bürgerschulen darstellt.“

Wittgensteins Rechtschreib-Unterricht hatte positive Folgen. In einem rührend besorgten Brief an seinen Schüler Fuchs (später Schuhmachermeister in Trattenbach) vom 10. Februar 1924 heißt es: “Du schreibst mir, daß meine Schüler so gute Rechtschreiber sind; und Du Halunk schreibst ,grüßen‘ mit Doppel-s und ,Wahrheit‘ ohne h. Wart’!!

Aber laß Dich das ja nicht abhalten, mir oft zu schreiben. Jeder Brief von Dir freut mich herzlich und ein gelegentlicher Patzer macht gar nichts. Aber ich muß Dich doch auf ihn aufmerksam machen, denn Du sollst Deine gute Rechtschreibung jetzt nicht verlernen.”

Trattenbach 1920-1922

Foto vom Eingang zur Daueraustellung Wittgenstein in Trattenbach
Eingang zur Dauerausstellung in Trattenbach

„SN3 § 445 ovvero Berkeley-Napoli via Berlino-Ginevra-Trattenbach-Pisa-Mistretta (e forse ritorno)“, so lesen wir in einer Ankündigung für einen Konferenzvortrag. Auch wenn wir keine Ahnung haben, was der ganze Vortragstitel bedeuten soll – eines wissen wir: „Trattenbach“ ist eine Chiffre für „Wittgenstein“, denn Trattenbach war ab September 1920 die erste Station auf Wittgensteins Karriere als Volksschullehrer. Damals hatte die Gemeinde ungefähr 800 Einwohner. Laut einer Chronik unterrichtete Wittgenstein in den Jahren 1921/1922 ungefähr 70 Schülerinnen und Schüler.

Ein Reiseführer von 1898 beschreibt Trattenbach als „idyllisch“ und fügt hinzu: „mit einfachem aber gutem Gasthause“. Ganz ähnlich war auch Wittgensteins erster Eindruck, den er am 11. Oktober 1920 in einem Brief an Engelmann festhielt: „Ich bin jetzt endlich Volksschullehrer und zwar in einem sehr schönen und kleinen Nest, es heißt Trattenbach (bei Kirchberg am Wechsel, N.Ö.). Die Arbeit in der Schule macht mir Freude und ich brauche sie notwendig; sonst sind bei mir gleich alle Teufel los.“

Spätere Beschreibungen waren weniger freundlich. So heißt es bei W.W. Bartley, einem Biographen Wittgensteins: „Obwohl Trattenbach in den Bergen liegt, gehört es nicht zu Österreichs anziehenderen oder hübscheren Dörfern. […] Heutzutage ist Trattenbach ein unordentliches, ungepflegtes Nest mit tristen Häusern. Zu Wittgensteins Zeit muss es noch viel trister ausgesehen haben.“

Unter dem Eindruck, dass er in Trattenbach als Lehrer seiner Schüler, als Lehrerkollege und als Dorfbewohner nicht zurechtkam, verkehrte sich auch Wittgensteins Urteil ins Gegenteil. Am 23. Oktober 1921 schrieb er an Russell: „Bei mir hat sich nichts verändert. Ich bin noch immer in Trattenbach und bin nach wie vor von Gehässigkeit und Gemeinheit umgeben. Es ist wahr, dass die Menschen im Durchschnitt nirgends sehr viel wert sind. Aber hier sind sie viel mehr als anderswo nichtsnutzig und unverantwortlich. Ich werde vielleicht noch dieses Jahr in Trattenbach bleiben, aber länger wohl nicht, da ich mich hier auch mit den übrigen Lehrern nicht gut vertrage.“

Russell versuchte ihn zu beruhigen: Die Menschen seien überall gleich schlecht. Wittgenstein antwortete darauf am 28. November 1921: „Du hast recht: nicht die Trattenbacher allein sind schlechter, als alle übrigen Menschen; wohl aber ist Trattenbach ein besonders minderwertiger Ort in Österreich und die Österreicher sind – seit dem Krieg – bodenlos tief gesunken, dass es zu traurig ist, davon zu reden! So ist es.“

Die Antipathie beruhte bestimmt auf Gegenseitigkeit, und die Trattenbacher zahlten es dem ungeliebten Lehrer zunächst vielleicht heim. In der außerordentlich detailreichen Ortschronik von Trattenbach aus dem Jahr 1934, verfasst vom Lehrer Franz Scheibenreif, fehlt Wittgenstein in der sonst vollständigen Liste der Lehrer. Dabei war er immerhin zwei Jahre in Trattenbach.

Auf das heutige Trattenbach passen alle diese Beschreibungen nicht so recht: Der Ort ist zwar keine Idylle im gängigen Sinn, aber idyllisch ist er immer noch.

Wittgensteins Tätigkeit als Lehrer in Trattenbach hat auch einen ironischen Aspekt: Die Schule in Trattenbach war die erste Volksschule, die Wittgenstein so richtig von innen kennen lernte. Bis zu seinem 14. Lebensjahr wurde er ja von Hauslehrern unterrichtet. In den zwei Jahren, in denen Wittgenstein in Trattenbach unterrichtete, brachte er es fertig, vier Mal umzuziehen. Zunächst wohnte er im „Schachnerstüberl“, einem Nebengebäude des Gasthofs „Zum Braunen Hirschen“, höchstwahrscheinlich in der rechten Mansarde. Von dort vertrieb ihn die Tanzmusik, und er quartierte sich zunächst kurz beim Lehrer Berger ein, dann in der Küche der Oberlehrer-Wohnung in der Schule. In dieser Küche hackte er Holz auf dem Herdrand und auf dem Fußboden, die dann auch danach aussahen. Stundenlang saß er auf der Fensterbank des Küchenfensters und beobachtete den Sternenhimmel. Die nächste und letzte Station war für ca. 1 1/2 Jahre eine Kammer im Obergeschoß des Scheibenbauer-Hauses, das heute noch steht. Wittgensteins Zimmer befand sich zwischen zwei anderen, es konnte nur von außen über einen Steg erreicht werden. Hier, wie auch in seinen anderen Behausungen oder auch in der Schule, erteilte er den besten Schülern kostenlosen Privatunterricht, um sie aufs Gymnasium vorzubereiten.

Auch die Schule, in der Wittgenstein unterrichtete, gibt es noch. Die Spuren, die Wittgensteins Holzhacken dort hinterlassen hat, sind schon längst verschwunden, genau so wie die Spuren von Wittgensteins „handgreiflicheren“ Erziehungsmethoden.

Wenn man von Trattenbach auf dem „Wittgenstein-Weg“ in den Schlaggraben geht, kommt man zum Trahthof. Wittgenstein aß hier gewöhnlich zu Mittag. Damals war der – heute umgebaute – Trahthof ein sehr bescheidenes Anwesen. Einer der zwei Erwachsenen, zu denen Wittgenstein in Trattenbach ein gutes Verhältnis hatte, war die alte Trahtbäurin Christine Draht. Der andere war Pfarrer Neururer, ein Außenseiter wie Wittgenstein selbst. Als Wittgenstein die Trahtbäurin kennen lernte, war sie an die 70 Jahre alt. 1933 besuchte er die schwer kranke Christine Draht in Begleitung Neururers ein letztes Mal.

In der Vergangenheit war der Bauernhof und Gasthof „Zum braunen Hirschen“ (Nr. 83) mit seinem Sägewerk, einer Schmiede, einer Bäckerei und später einer Fleischhauerei das Zentrum der Gemeinde Trattenbach, das „angesehenste und bedeutendste Anwesen in Trattenbach“, wie es in der Scheibenreif-Chronik heißt. Heute ist der Gasthof nicht mehr in Betrieb und verfällt langsam.

Das zum „Braunen Hirschen“ gehörende „Schachnerstöckl“ oder „Schachnerstüberl“ mit Keller, Wohnung und Fremdenzimmern (Nr. 82) wurde 1838 erbaut. Es trägt seinen Namen erst seit 1930. Heute steht es unter Denkmalschutz. In diesem „Schachnerstüberl“ befand sich also Wittgensteins erste Wohnung in Trattenbach.

Der „Braune Hirsch“ war zur Zeit Wittgensteins keineswegs das einzige Gasthaus in Trattenbach. Z.B. wurde 1897 im Haus Nr. 72, das zur örtlichen Textilfabrik gehörte, ein Werkgasthof errichtet. Im „Schachnerstüberl“ befindet sich heute die liebevoll gestaltete Dauerausstellung „Ludwig Wittgenstein und Trattenbach“ – näheres unter www.volkskulturnoe.at/museen/0089.htm.

In einem Gasthof in Trattenbach wurde 1974 die Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft gegründet.

 

Jährlich besuchen die Teilnehmer des Internationalen Wittgenstein Symposium die Dauerausstellung “Ludwig Wittgenstein und Trattenbach

Wittgenstein Landschaft

Landschaften, oder: „Das Leben ist nirgends leicht“

 

„Das Leben ist nirgends leicht.“ – Diesen Satz schrieb Wittgenstein im Juli 1923 an seinen Freund, den Mittelschullehrer Ludwig Hänsel (1886–1959).

Wenn wir uns den Menschen Ludwig Wittgenstein in einer realen Landschaft vorstellen, dann sind es deren drei, die uns unmittelbar vor Augen treten: der norwegische Sognefjord mit seinen Flüssen und Nebengewässern: Wittgenstein baute sich dort am Wasser, über dem Eidsvatnet See, auf einer steil abfallenden, schier unzugänglichen Anhöhe ein Blockhaus. Eine andere Wittgenstein-Landschaft sind die einsamen Küsten Irlands. Und drittens ist da noch die „Bucklige Welt“, das Wechselgebiet und das Gebiet um den Schneeberg, wo Wittgenstein von 1920 an sechs Jahre als Volksschullehrer unterrichtete.

In einem berühmten Zitat aus den Schriften John Donnes aus dem 17. Jahrhundert heißt es: „Niemand ist eine Insel, in sich ganz; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents.“ Betrachten wir das Leben Wittgensteins als Volksschullehrer in Trattenbach, Puchberg und Otterthal, dann könnten wir sehr wohl den Eindruck gewinnen, dass er versuchte, eine solche Insel zu sein.

Seinen Kollegen und Mitmenschen erschien er bestimmt wie eine Insel: ein Vornehmer unter den Armen, ein Gelehrter unter den Bauern und Arbeitern, einer, der nie Mundart sprach, am Abend nicht ins Wirtshaus und kaum in die Kirche ging, sich nicht wie ein Lehrer kleidete, nicht grüßte – kurz, und wahrscheinlich wohlwollend gemeint, einer, der auf die Leute „einen kuriosen Eindruck machte“, wie die Zeitzeugin Johanna Berger berichtete.

Zu den Plätzen in Niederösterreich, für die Wittgenstein ein genius loci geworden ist, solle man sich wie auf eine Pilgerreise begeben, heißt es. „Wandern mit Wittgenstein“, „Ludwig Wittgenstein: Vom Genie zum Dorfschullehrer“, „Askese in der Buckligen Welt“, „Wittgenstein-Kult in Trattenbach“, „Waschtisch des Philosophen“, „Wittgensteins Lavoir“ (auch ein Mythos: Wittgenstein hat sich nie darin gewaschen), „Vielleicht haben Sie im Urlaub Zeit, ein wenig zu philosophieren?“ und „Von Wittgenstein zur Sommerrodelbahn“ heißt es in verschiedenen Publikationen. In der ersten, nicht mehr existenten Wittgenstein-Dokumentation in Kirchberg am Wechsel findet man „Dokumente aus dem Leben eines genialen, einsamen Mannes“.

Was macht diese Landschaft zu einer „Wittgenstein-Landschaft“?

(Texte von Elisabeth Leinfellner, aus dem Buch „Ludwig Wittgenstein“ – Ein Volksschullehrer in Niederösterreich.)
(Foto: Blick auf den Hochwechsel | © Christian Kremsl)

 

Trattenbach 1920-1922

Puchberg 1922-1924

Otterthal 1924-1926

Kirchberg am Wechsel

Sein Leben – Sein Werk

Ludwig Josef Johann Wittgenstein

geboren am 26. April 1889 in Wien, gestorben am 29. April 1951.

 

Ludwig Wittgenstein war einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, und vielleicht der einflussreichste.

Zu seinen Lebzeiten erschienen nur einige wenige seiner Werke: das Buch, das ihn berühmt machte, der Tractatus logico-philosophicus, sein kleines Wörterbuch für Volksschulen und zwei Aufsätze. Seine umfangreichen philosophischen Arbeiten nach dem Tractatus zirkulierten in Manuskriptform und wurden erst nach seinem Tod herausgegeben.

[…]

Ludwig Wittgenstein war das jüngste Kind einer der bedeutendsten österreichischen Industriellenfamilien der Jahrhundertwende, die im kulturellen Leben Wiens eine ausnehmend große Rolle spielte. Wittgenstein wurde zunächst zu Hause unterrichtet. Eine öffentliche Schule, die k. u. k. Staatsoberrealschule in Linz, besuchte er erst in den letzten drei Jahren vor der Matura. Wittgenstein studierte anschließend Ingenieurwissenschaften in Berlin und später auch in Manchester.

Bei seinen technischen Versuchen (z. B. mit Flugdrachen) stieß er auf Grundlagenprobleme der Mathematik und wandte sich an Bertrand Russell. Dies wurde für ihn die entscheidende Berührung mit der Philosophie.

Ende 1911 ging Wittgenstein nach Cambridge, um bei Bertrand Russell Logik und Philosophie zu studieren. Auch mit dem berühmten Logiker Gottlob Frege nahm er Kontakt auf. Wittgenstein hatte bald den Ruf, einer der brillantesten jungen Philosophen in Cambridge zu sein, und er schloß Freundschaft nicht nur mit dem Philosophen George Edward Moore und dem Ökonomen John Maynard Keynes, sondern auch mit seinem Lehrer Bertrand Russell.

Ab 1913 arbeitete er – zum Teil in Norwegen, wo er sich in Skjolden ein kleines Holzhaus bauen ließ – an Manuskripten, die Vorarbeiten zum Tractatus darstellen.

Wittgenstein nahm als Freiwilliger am 1. Weltkrieg teil. Er geriet in italienische Gefangenschaft, die ihn in das Lager von Monte Cassino brachte. Die Arbeit am Tractatus hatte er noch vor der Gefangenschaft abgeschlossen.

Wittgenstein hatte anschließend Schwierigkeiten, den Tractatus zu veröffentlichen; erst durch Russells Vermittlung erschien das Buch, zunächst 1921 in Ostwalds Annalen der Naturphilosophie und 1922 in einer deutsch-englischen Ausgabe bei Kegan Paul in London.

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Familie Wittgenstein in Neuwaldegg, Ludwig rechts außen, 1914

 

1919 kehrte er nach Wien zurück und änderte sein Leben: Er übergab sein Vermögen seinen Geschwistern, setzte sich nochmals auf die Schulbank (die einer Lehrerbildungsanstalt) und wurde Volksschullehrer in Trattenbach, Puchberg und Otterthal in Niederösterreich.

Nach kaum sechs Jahren gab Wittgenstein seinen Lehrberuf auf und beschäftigte sich stattdessen mit Architektur. Zusammen mit dem Architekten Paul Engelmann baute er in der Kundmanngasse, in Wien, ein Haus für seine Schwester Margarethe.

Schon während seiner Zeit als Lehrer hatte ihn der bedeutende Statistiker und Logiker Paul Ramsey besucht und mit ihm tagelang diskutiert. Die Philosophen des Wiener Kreises, allen voran Moritz Schlick, waren vom Tractatus sehr beeindruckt und luden Wittgenstein zu verschiedenen Diskussionen ein. Dies war wohl die Ursache, dass Wittgenstein, der ursprünglich geglaubt hatte, im Tractat alle Probleme der Philosophie gelöst zu haben, doch wieder zur Philosophie zurückkehrte.

Anfang 1929 ging Wittgenstein abermals nach Cambridge. Er promovierte mit dem Tractatus Logico-Philosophicus als Dissertation und lehrte dann einige Zeit als Research Fellow. Die Art, wie Wittgenstein lehrte, war gänzlich ungewohnt: Er unterrichtete nur seine eigene Philosophie, sei es Sprachphilosophie, Ästhetik, Philosophie der Psychologie oder Philosophie der Mathematik. Während dieser Zeit diktierte er seinen Schülern das Blaue Buch und das Braune Buch.

Als 1936 die Lehrstelle in Cambridge zu Ende war, ging Wittgenstein nach Norwegen, wo er an seinen Manuskripten weiter arbeitete. 1939 wurde er als Nachfolger Moores auf dessen Lehrstuhl berufen. Im selben Jahr erlangte er die britische Staatsbürgerschaft. Wittgenstein begann seine Lehrtätigkeit als Professor mit einem Seminar über seine Philosophischen Untersuchungen. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete Wittgenstein außerdem in zwei Spitälern.

In der Folge löste sich Wittgenstein langsam vom akademischen Leben in Cambridge, verbrachte viel Zeit in Irland, und legte 1947 seine Professur nieder. Bis 1949 arbeitete er hauptsächlich in Irland an seinen späten Schriften zur Philosophie der Psychologie.

1949 reiste Wittgenstein nach Ithaca im Staat New York. Schon vor seiner Abreise hatte er Anzeichen einer Krankheit gespürt, die in den USA in stärkerer Form wieder auftraten. Zurück in England wurde Krebs diagnostiziert. Wenige Wochen vor seinem Tod begann Wittgenstein an neuen Manuskripten zu arbeiten, den Bemerkungen über die Farben und Über Gewissheit. Wittgenstein starb am 29. April 1951. Bevor er das Bewusstsein verlor, sagte er: „Sage ihnen, dass ich ein wunderbares Leben gehabt habe.”

(Text von Elisabeth Leinfellner)